Preisträger |

„Es gibt immer die Möglichkeit, sich weiterzubilden.“

Der 27-jährige Michael Kaiser ist Absolvent im Studiengang „Energie-Betriebsmanagement“. Für seine Abschlussarbeit hat er vor Kurzem den Bürkle-Preis über 2.000 Euro erhalten. Die Bürkle-Stiftung vergibt ihre Auszeichnung jährlich für herausragende Masterarbeiten mit regionalem Bezug. In einem Interview erzählte Kaiser von seinen Schritten zum Studium und seinen Plänen im Anschluss.

Herr Kaiser, wie sah Ihr Weg zum Masterstudium aus?

Nach meiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker und einer Weiterbildung in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik stellte mich ein Unternehmen als Junior Projektleiter an. Bereits nach wenigen Monaten wurde mir bewusst, dass ich mich durch ein Studium noch weiter spezialisieren und entwickeln möchte. Deshalb habe ich mich Ende 2017 intensiv mit den möglichen Studiengängen auseinandergesetzt und mich schnell für die TH Bingen entschieden.

Warum haben Sie sich für die TH Bingen entschieden?

Wegen meiner sicheren und spannenden Position im Unternehmen kam für mich nur ein berufsbegleitendes Studium in Frage. Dadurch hatte ich außerdem keinen Verdienstausfall. Die Vorlesungen und Prüfungen am Wochenende waren zwar oft anstrengend, aber haben sich sehr gelohnt. Mich haben auch die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis an der TH Bingen sowie der Austausch mit anderen berufstätigen Kommilitonen überzeugt.

Worum ging es bei Ihrer Masterarbeit?

Bei meiner Arbeit habe ich eine Klimaanlage auf dem Gelände der Merck in Darmstadt analysiert und eine neue Anlage realisiert. Durch die Masterarbeit konnte ich zeigen, wie Energie und Geld gespart werden können.

Was bedeutet der Bürkle-Preis für Sie?

Es freut mich sehr, dass meine Masterarbeit so viel Zuspruch und Wertschätzung erfahren hat. Deshalb möchte ich den Preis auch noch einmal zum Anlass nehmen, meinem betreuenden Professor, Dr. Martin Pudlik, für sein Engagement zu danken!

Was haben Sie für Ihre weitere Karriere geplant?

Für die ersten Jahre nach dem Studium stehen zunächst private Projekte im Vordergrund. Trotz allem möchte ich mit der TH Bingen und Professor Pudlik in Kontakt bleiben. Ich kann mir eine Promotion oder auch eine Lehrtätigkeit an der Hochschule durchaus vorstellen. Darüber hinaus wird es in meinem Job nie langweilig. Es gibt immer neue Herausforderungen und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln.

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