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Ausgezeichnet! IHK Rheinhessen prämiert die Arbeit von Florian Mölleken

Der IHK-Preis wurde in diesem Jahr zum 30. Mal verliehen. Er prämiert hervorragende wissenschaftliche Arbeiten, die an einer Hochschule des IHK-Dienstleistungsbereiches erstellt wurden. Sie sollen eine praktikable, möglichst direkte Umsetzung oder Anwendung in der Unternehmenspraxis erwarten lassen und im Gesamtinteresse der gewerblichen Wirtschaft liegen.

Ausgezeichnet wurde unter anderem Umweltschutzingenieur Florian Mölleken für seine Bachelorarbeit, die er unter der Betreuung von Prof. Dr. Ulrich Glinka schrieb. In dieser Arbeit untersuchte Florian Mölleken, wie Filterkonfigurationen in Verbindung mit moderner Plasmatechnik zur Optimierung der Geruchsminimierung von Küchenabluft führen. Dazu nahm er olfaktorische Messungen vor und stellte in weiteren Versuchen die Effizienz verschiedener Filterkonfigurationen auf den Prüfstand. Seine Messungen zeigen auf, dass Geruchsminimierung am besten durch eine geschickte Kombination unterschiedlicher Filterstufen und Verfahren erreicht werden kann, mit der die Geruchsemissionen von Brat- und Frittierprozessen unterhalb der Erkennungsschwelle gebracht werden können.

Auch Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, betonte in seiner Festrede die Wichtigkeit solch gearteter Forschungsarbeiten: „Erfolgreiche Forschung bringt Innovationen und intelligente Lösungen hervor, die helfen, Herausforderungen wie zum Beispiel Klimawandel, demografische Entwicklung, Gesundheit und Ernährungssicherheit, Ressourcenverknappung und Energieversorgung sowie Zugang zu Informationen und Mobilität zu bewältigen. Denn Innovationen setzen aktuelle Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik in marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen um und sind so entscheidende Treiber für Investitionen, Produktivität und Beschäftigung".

Weitere Preisträger des IHK-Oreises waren die Wirtschaftswissenschaftlerin Sandra Wolnitz, den Medieninformatiker Marcel Hauck und die Internationale Betriebswirtschaftlerin Sarah Wagner.

Mehr zum Werdegang von Florian Mölleken:
Mölleken hat nach dem freiwilligen Ökologischen Jahr bei der Heinrich-Böll-Stiftung das Studium im Fachbereich Umweltschutz an der TH Bingen aufgenommen. Daneben engagierte er sich im Hochschulrat und war wissenschaftlicher Mitarbeiter und Tutor. Nach einem Praktikum im Umweltschutzamt der Landeshauptstadt Kiel absolvierte er Praxisphase und Bachelorarbeit bei der BÄRO GmbH & Co. KG und ist heute Jungbauleiter bei DIBAG Industriebau AG im Bereich Erschließung & Umwelt in München.

Foto: Auszeichnung der Preisträger beim IHK-Preis 2017 (v.r.): Wissenschaftsminister Prof. Dr. Konrad Wolf, Sandra Wolnitz, Marcel Hauck, Sahra Wagner, Alexa Groh, Florian Mölleken, IHK-Präsident Dr. engelbert J. Günster, IHK-Hauptgeschäftsführer Günter Jertz.
Quelle: IHK Rheinhessen/Stefan Sämmer



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