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Senkrechte Gärten fürs Klima

An der TH Bingen wachsen die Gärten in die Höhe: ein Projektteam entwickelt senkrechte Gärten, die man mobil innen und außen einsetzen kann. Gedacht sind sie für Städte, um mit mehr Grünflächen die Effekte des Klimawandels lokal zu reduzieren. Dafür hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Programms KMU-Innovativ über 300.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Das interdisziplinäre Team um Projektleiter Prof. Dr. Oleg Panferov hat zwei Jahre Zeit, um die vertikalen Gärten zu entwickeln. Zurzeit testen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche Pflanzen und Konstruktionen für ihr Projekt geeignet sind. Wunsch ist, dass sich die Systeme selbst mit Energie und Wasser versorgen können. Denn nur so können sie einen möglichst großen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz liefern. Ein weiterer gewünschter Effekt ist der Schallschutz. Was die Systeme tatsächlich bewirken, wird wissenschaftlich genau untersucht und gemessen. Am Ende sollen die Gärten in Serie produziert und vermarktet werden. „Die mobilen Gärten sollen nicht nur schön und grün aussehen, sondern auch messbare positive Effekte für das Mikroklima und die Umwelt liefern“, betont Professor Panferov. 



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