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Umbenennung des historischen Stadtgebäudes

Enthüllung der Gedenktafel zu Hermann Hoepke zum Anlass der Umbennung des hsitorischen Stadtgebäudes der TH Bingen in Hermann Hoepke Technikum.

Staatssekretär Salvatore Barbaro und Hanna Ploechl, die immer noch in Bingen lebende Enkelin des Gründervaters des Rheinischen Technikums, enthüllten die Tafel, die dem Stadtgebäude einen neuen Namen verleiht: Das Hermann Hoepke Technikum.

„Diese Tafel belegt, dass zukünftig jeder Student einen Euro zahlen muss, der unser historisches Stadtgebäude noch lapidar Altbau nennt“, scherzt der TH-Präsident Prof. Klaus Becker. Und der neue Name könnte passender nicht sein. Das beweist ein kurzer Blick in die Geschichte der TH Bingen. 1897 gründete Herman Hoepke das Rheinische Technikum, an dessen Wand jetzt die neue Namenstafel hängt. Die Großherzoglich-Hessische Staatsregierung ernannte Hoepke 1907 zum Professor. Zu seinen Schülern zählten der gebürtige Luxemburger Hugo Gernsback, Begründer des Science Fiction-Genres, als auch der Schwede Gideon Sundback, Erfinder des Reißverschlusses. Aus dem Rheinischen Technikum ging schließlich die TH Bingen hervor.

„Hoepke war ein moderner Wissenschaftsmanager, der seiner Zeit voraus war“, so Dr. Matthias Schmandt, Leiter des „Museum am Strom“ und des Kulturamtes in Bingen. Diesem Geist fühlt sich die TH Bingen verpflichtet und gibt passenderweise dem neu gegründeten Herman-Hoepke-Institut hier sein Zuhause. Das neue Institut bündelt nicht nur die Forschung der TH Bingen interdisziplinär, sondern bemüht sich auch um die Vernetzung mit der Wirtschaft und Industrie. Damit legt die TH Bingen heute, genau wie Hoepke seinerzeit, Grundsteine für neue Erfolgsgeschichten aus Bingen.

Impressionen vom Festakt (YouTube)



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