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Neuer Vorsitz des Fachbereichstags Informatik

Der Fachbereichstag Informatik (FBTI) hat auf seiner außerordentlichen Mitgliederversammlung am 9. März Prof. Dr.-Ing. Klaus Lang von der TH Bingen einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst den langjährigen Vorsitzenden Prof. Dr. Prof. h.c. Ulrich Bühler im Amt ab. 

Prof. Dr.-Ing. Klaus Lang vertritt das Lehrgebiet Technische Informatik an der Technischen Hochschule Bingen. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen als ehemaliger Vizepräsident und Fachbereichsdekan sind ihm die hochschulpolitischen Themen der letzten Jahre bestens vertraut. Eine zentrale Aufgabe sieht Prof. Lang darin, die Kommunikation und Kooperation der Mitgliedsfachbereiche des FBTI untereinander zu fördern und damit auch eine Plattform zur Weiterentwicklung von Informatikstudiengängen zu bieten. 

Im Rückblick auf seine langjährige Tätigkeit betonte der scheidende Vorsitzende Prof. Bühler, dass die Etablierung der neuen Rolle der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) im deutschen Bildungssystem und die Gestaltung dieses Entwicklungsprozesses nach innen und außen weiterhin ein dringendes Thema für den FBTI sei. „Nur mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften als gleichberechtigtem Hochschultyp neben den deutschen Universitäten könne der wachsende Bedarf an hochqualifizierten akademischen Nachwuchskräften gedeckt werden und der Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähig bleiben“, sagte er bei der Amtsübergabe.

Der Fachbereichstag Informatik (FBTI) ist ein Zusammenschluss von Informatik-Fachbereichen und -Fakultäten an Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften und dient als Plattform zur aktiven Gestaltung hochschulpolitischer Entwicklungen, zum Informations- und Erfahrungsaustausch in allen Belangen der Informatik als anwendungsbezogene Wissenschaft und zur Kooperation mit Interessenvertretern aus Wirtschaft, Politik und Hochschule.

Der neue Vorsitzende des Fachbereichstags Informatik will sich mit dem Gewicht der 60 Mitgliedsfachbereiche in bildungs- und hochschulpolitischen Diskussionen mit dem veränderten Selbstverständnis der Hochschulen für angewandte Wissenschaften klar positionieren. Ein besonderes Anliegen sieht Prof. Lang darin, die Wissenschaftsfreiheit zu betonen und gegen zunehmende Reglementierung durch politische Vorgaben und Eingriffe durch Administration und Hochschulleitungen zu verteidigen. „Die Autonomie von Hochschulen darf nicht nur in zentralen Managementstrukturen zum Tragen kommen, sondern muss auch auf der Ebene der Fachbereiche und akademischen Kollegien sichtbar werden“. 

Prof. Lang sieht in dem weiteren Ausbau der Forschungsmöglichkeiten an Hochschulen für angewandte Wissenschaften und in der Schaffung von attraktiveren Rahmenbedingungen für Professuren weitere wichtige Schwerpunkte seiner Tätigkeit.


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