Im 50. Todesjahr des berühmten Binger Alumnus zeigt das Museum am Strom Exponate zum Leben und Wirken von Hugo Gernsback. Unter anderem werden Exponate der TH Bingen gezeigt, die illustrieren, wie nahe der Visionär mit seinen Fiktionen der Zukunft an der heutigen Realität war.

Hugo Gernsback gehört zu den ersten Ehemaligen unseres Hauses – vielleicht ist er sogar der schillerndste Alumnus. Er studierte von 1901 bis 1902 am Binger Technikum, der Institution, aus der schließlich die Technische Hochschule Bingen hervorging. Der ursprünglich aus Luxemburg stammende Gernsback belegte hier Kurse in der Mathematik, im Maschinenbau, der Elektrizität, der Physik sowie in der Chemie. Nach seinem Studium in Bingen wanderte er 1904 in die USA aus. Seiner in Bingen erworbenen Leidenschaft für die moderne Technik blieb er treu. Er betrieb zunächst einen Versand für Radiobastler und engagierte sich äußerst erfolgreich als Herausgeber und Verleger. Dabei bewies sich Gernsback als Visionär – für viele gilt Hugo Gernsback als der Vater und Begründer des Science-Fiction-Begriffs. Der „Hugo Award“ wurde nach ihm benannt. Er ist einer der wichtigsten Preise in der Science-Fiction-Literatur und wird jährlich durch die Teilnehmer des Worldcons verliehen.

Die Sonderausstellung DIE WUNDERBARE WELT DES HUGO GERNSBACK läuft noch bis zum 26. November 2017.



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