Elektrotechnik | 2014 - 2015
Projektverantwortlich

Christopher Hilgert; Andreas Fritz; Philipp Marsiske; Jani Pausch; Cedrik Albrecht; Patrick Günster; Johannes von Eichel-Streiber; Christine Puschnerat 

Projektpartner

Fa. Bormatec; IMST GmbH; Reimsch GmbH

Projektmittel

Forschungsinitiative

Kurzbeschreibung des Projekts
Zwischenstand

Die für das Projekt benötigte Flugdrohne hat ihre Flugtüchtigkeit nachgewiesen. Der Erstflug der Drohne erfolgte im August 2014.

Auf der Basis der damit verfügbaren vorläufigen Flugdaten konnte die Anforderung an die Rechenleistung des Bordcomputers spezifiziert werden. Im Rahmen der Bachelorarbeit von Herrn Christopher Hilgert entstand ein funktionsfähiger Laborprototyp des Bordrechners.

Im nächsten Schritt wurden die Anforderungen für die Telemetrie (Luft-Boden-Kommunikation) aufgestellt. Die Voruntersuchungen dazu erfolgten in der „Betreuten Praxis“ durch Herrn Andreas Fritz. Aus diesen Ergebnissen wurde ein Bachelorthema in Kooperation mit der Fa. Reimesch GmbH definiert. Diese Arbeit wurde durch Herrn Fritz abgeschlossen.

Ein weiteres Ergebnis der ersten Flugversuche war die Forderung der Simulation von Lageveränderungen der Drohne während des Fluges. Hierzu wurde ein „Ein-Achse-Simulator“ als Projektarbeit durch Frau Jani Pausch, Herrn Cedrik Albrecht und Herrn Patrick Günster realisiert.

Die Auswahl und den „Vorabtest“ eines geeigneten Sensors zur Lagedetektion war die Arbeitsaufgabe in der „Betreuten Praxis“ von Herrn Philipp Marsiske. Das Resultat seiner Untersuchungen führte zu einer Bachelorarbeit in diesem Bereich (in Bearbeitung).

Zwei konkrete Anfragen zu einer Masterarbeit auf diesem Gebiet von Frau Christine Puschnerat und einer Projektarbeit von Herrn Johannes von Eichel-Streiber werden in Kürze zu einer Themenstellung führen.

Nächste Schritte

Der Prototyp des „Jungfernfluges“ wurde mechanisch weiterentwickelt. Die erforderliche Umkonstruktion erfolgte an der TH Bingen. Die Teile befinden sich in der Fertigung.

Die Bordelektronik wurde vom Labormuster zu einem Erprobungsmuster weiterentwickelt. Für den geplanten Einsatzfall der Flugdrohne als „Absetzsystem“ zur biologischen Schädlingsbekämpfung ist ein Mikrowellen-Radarsystem zur Flughöhenmessung bzw. Kollisionsvermeidung notwendig.

Die dazu erforderlichen Abstimmungen mit der Fa. IMST erfolgten im Februar 2015. Die Fa. IMST beabsichtigt ihrerseits dieses Trägersystem auch für Tests ihrer Mikrowellen-Radare zu verwenden (Kooperationsprojekt mit der TH Bingen ist in Vorbereitung).

Im Verlauf der Drohnenentwicklung ergaben sich Schnittmengen mit dem Bereich „Mobile Computing (Prof. Wille)“. Hierzu wird im Moment eine GUI zur Darstellung von Nutzlast bzw. Drohnenstatus erarbeitet.

Der Prototyp der Flugdrohne (im Rüstzustand mechanisch und elektrisch fertig) wurde auf der CeBit 2015 auf dem Gemeinschaftsstand Hessen – Rheinland Pfalz vom 16.03. – 20.03.15 präsentiert.

Bei dieser Präsentation wurden wie im vergangenen Jahr die am stärksten in das Projekt involvierten Studenten am Messestand den Fachbesuchern Rede und Antwort stehen.

Abschließend für diesen Zwischenbericht bleibt die Feststellung, dass mit Hilfe äußerst engagierter studentischer Mitarbeiter ein außerordentlich ambitioniertes Projekt auf einen guten Weg gebracht worden ist. Die Mehrzahl der zu lösenden Aufgaben wurde im Rahmen der Lehre und Forschung realisiert. Dabei wurden von den Studentinnen und Studenten Aufgaben verwirklicht, die deutlich über dem üblichen Standard liegen.

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