Technik Biotechnologie Verfahrenstechnik | 2019 - 2022
Projektverantwortlich

Projektbeteiligte:

Bernhard Seyfang,
Clemens Weiß,
Ulrike-Claudia Kanzler,
Ingrid Porschewski,
Christian Baier-Welt,
Labor/ Technik:  N.N.                                                    

Projektmittel

750.000 Euro Drittmittel

Kurzbeschreibung des Projekts

Die voranschreitende Digitalisierung und damit die Ansätze aus dem Themenkontext Industrie 4.0 sind für die Weiterentwicklung von Produktionsprozessen von großer Bedeutung. Diese werden künftig miteinander verzahnt und digital vernetzt, so dass eine Selbstorganisation der Produktion entsteht. Dadurch können Wertschöpfungsketten weiter optimiert und eine Individualisierung von Serienprodukten erreicht werden. Außerdem wird die Kundin oder der Kunde stärker in den Produktionsprozess integriert. Dies soll anhand einer Modellfabrik an der TH Bingen demonstriert werden.

Für das Projekt hat sich ein interdisziplinäres Team aus verschiedene Fachbereichen der TH Bingen zusammengetan.
Für das Projekt hat sich ein interdisziplinäres Team aus verschiedene Fachbereichen der TH Bingen zusammengetan. Professorinnen und Professoren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Automatisierung, Prozesstechnik und Chemie bringen ihr Wissen ein.

Kern des geplanten Projekts sind Konzeption, Aufbau und Betrieb einer Technikumsanlage auf Basis cyber-physischer Systeme (CPS). Die CPS beinhalten autonom funktionierende verfahrenstechnische Anlagenkomponenten, zum Beispiel Pumpen oder Reaktoren, und können je nach Zielprodukt kombiniert werden. Im Rahmen des Projektes sind die Anlage auf Basis des modellgetriebenen Entwurfes aus den CPS zu strukturieren, das Verhalten der Anlage zu simulieren, die Prozessparameter abzuleiten und die Steuerungssoftware zu generieren. Im Unterschied zu bestehenden Versuchsanlagen im Bereich des Maschinenbaus liegt bei der hier betrachteten Modellfabrik der Fokus auf einem Prozess im Umfeld der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

Die Modellfabrik legt somit das Fundament, um künftig einen Technologietransfer von der chemisch-pharmazeutischen Großindustrie zum Mittelstand mit der TH Bingen als „Katalysator“ zu ermöglichen. Mit Inbetriebnahme einer solchen Anlage können KMUs diese neuen Technologien aus dem Industrie 4.0-Kontext kennenlernen, testen, anwenden sowie ihr Personal daran aus- und weiterbilden. Dies erlaubt interessierten Unternehmen, sehr zielgerichtet den herausfordernden Weg der Digitalisierung in der Produktion mit Unterstützung der Hochschule zu begehen.

Bei der Modellfabrik stehen chemisch-pharmazeutische Produktionsverfahren im Fokus.

Das Projekt „Modellfabrik für chemisch-technische Prozesse auf Basis cyber-physischer Systeme (CPS)“ wird durch die Carl-Zeiss-Stiftung gefördert.

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