Einrichtungen

TH-eigene Einrichtungen

Eine praxisnahe Ausbildung kann nur durchgeführt werden, wenn hierfür die notwendige Ausstattung an der Hochschule vorhanden ist. Die TH Bingen ist in dieser Hinsicht bestens aufgestellt.

Gewächshaus


Berlinstraße 109
D-55411 Bingen am Rhein

T. 06721.391


Das Gewächshaus verfügt über eine beheizbare Grundfläche von ca. 140m². Auf 3/4 der Fläche kann eine Beleuchtung über Quecksilberdampflampen mit 30µE/m²*s erfolgen.

Durch ein automatisches Belüftungssystem können auch bei kühlen Witterungsverhältnissen konstante Temperaturbedingungen gehalten werden.
In einem abgesicherten Außenbereich können Halbfreilandversuche durchgeführt werden.

Es werden verschiedene Projekte durchgeführt. So finden zum Beispiel Versuche zur Resistenzforschung oder zur Pflanzenernährung statt. Durch die Ausstattung des Gewächshauses ist die Nutzung das ganze Jahr über möglich.

Die Mitwirkung von Studierenden bei den verschieden Projekten ist möglich und auch gewünscht. Aus den verschiedenen Versuchen können Projekt, Bachelor- und Masterarbeiten  entwickelt werden, was derzeit hauptsächlich von den Studierenden des Studienganges Agrarwirtschaft in Anspruch genommen wird.

Darüber hinaus ist es den Studierenden möglich, eigene Versuchsansätze mit Hilfe der Professoren umzusetzen.

Demonstrationsfeld


Berlinstraße 109
D-55411 Bingen am Rhein

T. 06721.391


Verantwortlicher:

Prof. Dr. Jan Petersen

Das Demonstrationsfeld wurde angelegt um den Studierenden vor Ort verschiedene Kulturpflanzenarten näher zu bringen.

Die Miniplotanlage auf dem Campus bietet die Möglichkeit Pflanzenarten und Sorten in ihrer Entwicklung beobachten. Außerdem ist es möglich den Verlauf von verschiedenen Krankheiten sowie die Entwicklung von Schädlingen zu verfolgen.

Vorlesungsbegleitend werden regelmäßig wichtige Entwicklungsstadien der Pflanzen sowie relevante Krankheiten, Krankheitserreger und Schädlinge besprochen.

Pflanzenlabor


Berlinstraße 109
D-55411 Bingen am Rhein

T. 06721.391


Verantwortlicher:

Prof. Dr. Jan Petersen

Im Pflanzenlabor werden Qualitätsparameter zu Nahrungs- und Futterpflanzen untersucht, welche z.B. bei Landhändlern als Wahreneingangskontrolle durchgeführt werden. Für die Studierenden ist es wichtig Einblicke in die Analysetechnik zu erhalten um im Berufsleben Qualitätskriterien zuordnen zu können und die Möglichkeiten zur Beeinflussung dieser Kriterien zu kennen.

Vor allem sollen auch die visuellen Fähigkeiten geschult werden. Zum Beispiel wird bei einer Gersenbonitur Bruchkorn, Fremdbesatz und Korngröße geschätzt.

Mit unterschiedlichen Mühlen können Schrote, Mehle und Auszugsmehle hergestellt werden um damit z.B. Kleber, Fallzahl und Sedimentationswert zu bestimmen. Außerdem steht ein Amylograph zur Bestimmung der Stärkequalität, sowie ein Farinograph für die Bestimmung der Wasseraufnahmefähigkeit des Getreides zur Verfügung. Mit unterschiedlichen Sorten können besonders gute, mittelmäßige und besonders schlechte Eigenschaften demonstriert werden und der Bezug zu den Verarbeitungseigenschaften hergestellt werden.

Mit Reinigungsanlagen können Getreidechargen von ihrem Fremdbesatz befreit werden, welcher anschließend bestimmt und untersucht werden kann. Durch Schüttelsiebmaschinen können die Korngrößenfraktionen voneinander getrennt werden.

Kartoffeln werden auf ihre Kocheigenschaften überprüft und mit einer Stärkewaage der Stärkegehalt  festgestellt.

Die Untersuchungsmethoden werden auch für verschiedene Projekt-, Bachelor- und Masterarbeiten untersucht und ausgewertet.