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Bio-Lehrer zurück auf der Wiese

Für unsere Umweltschutz-Studierende gehört es im wahrsten Sinne des Wortes zur Natur des Studiengangs. Ab dem vierten Semester geht es raus auf Felder, hinein in Auen oder hoch auf Berggipfel. Hier bestimmen die Studierenden Pflanzen und Tiere. Jetzt ging es auch für 19 Biologie-Lehrer und -Lehrerinnen aus Rheinland-Pfalz für einen Tag "zurück ins Studium"; sie taten es den TH-Studierenden gleich. Unter dem Motto „Man kann nur schützen, was man kennt“ bestimmten sie mit der Hilfe der Ökologie-Expertinnen und -Experten der Hochschule die heimische Flora und Fauna.

Für die Lehrkräfte war das Angebot der TH Bingen eine willkommene Fortbildung. Die gewonnen Artenkenntnisse können sie im Schulunterricht weitergeben. Unweit des Campus bestimmten die Lehrerinnen und Lehrer unter der Anleitung von Professorin Elke Hietel sowie Dr. Larysa Gorlier Wildpflanzen, die schon Hildegard von Bingen im Mittelalter als Heilmittel nutzte. Zum Thema „Heimische Tiere“ führten Professor Michael Rademacher und Masterstudent Nico Flügel die Gäste durch die Natur. Mit Ferngläsern beobachtete die Gruppe im Feldgehölz viele der heimischen Vogelarten. Dazu gehörten auch die vom aussterben bedrohten Turteltauben. Nico Flügel, Spezialist für Tagfalter, referierte über die Schmetterlinge, die auf den Wildwiesen unweit des Hochschulcampus zu finden sind. Dabei mahnte er die Gruppe immer wieder zur Achtsamkeit. Denn schnell sind die kleinen Besonderheiten übersehen – wie zum Beispiel ein Aurorafalter-Ei (Bild), das ein Weibchen auf einem Blatt abgelegt hatte. Zum Abschluss ging es für die Lehrkräfte ins TH-Labor: Hier untersuchten sie Insekten unter dem Binokular.

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