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Ministerium unterstützt Forschungskolleg

Bakterien und Pilze sind in der Industrie gefragt, um Lebensmittel wie Joghurt oder Käse herzustellen. Aber auch für die Produktion von Arzneimitteln sind die Mikroorganismen wichtig. Im neuen Forschungskolleg „iProcess“ sollen Doktorandinnen und Doktoranden künftig die verfahrenstechnischen Grundlagen erlernen, um mit Hilfe von Pilzen und Bakterien neue pharmazeutische Wirkstoffe zu erforschen. Sie werden dabei durch die Professoren der Technischen Universität Kaiserslautern und der Hochschulen Bingen und Trier betreut. Von Seiten der TH Bingen ist Dr. Kai Muffler, Professor für Biotechnologie, an dem Projekt beteiligt.

Das Wissenschaftsministerium Rheinland-Pfalz hat nun bekannt gegeben, dass das Kolleg zu einem der ersten gehört, welches es unterstützt. Für die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses, unter anderem an der TH Bingen, werden drei Jahre lang 250.000 Euro jährlich bereitgestellt. Ziel ist dabei, die praxisnahe Forschung sowie Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz zu fördern. „Das Forschungskolleg bringt die kooperative Promotion, bei der Doktorandinnen und Doktoranden an einer Fachhochschule gemeinsam durch Universität und Hochschule betreut werden, immens voran. Die Abläufe werden somit institutionalisiert und Promotionen für Fachhochschulabsolventinnen und -absolventen leichter zugänglich“, sagt Professorin Monika Oswald, Vizepräsidentin für Forschung und Technologietransfer an der TH Bingen.



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