Pressemitteilung |

Viele Frauen und Rekordzahlen in den MINT-Fächern

Die TH Bingen heißt ihre Studentinnen und Studenten im neuen Wintersemester willkommen. Die Anzahl der Studierenden ist auf Rekordhoch gestiegen.

Am Montag, dem 8. Oktober 2018, begrüßte die Technische Hochschule (TH) Bingen die Studienanfängerinnen und Studienanfänger des Wintersemesters. Mit über 2.700 Studierenden hat die Hochschule eine neue Rekordzahl erreicht. Im Jahr 2018 haben sich insgesamt fast 800 Studierende an der TH Bingen eingeschrieben. Der Hochschulpakt stellt jedoch nur für etwa 540 von ihnen Mittel bereit, um den Ausbau der Studienplätze zu fördern. Denn nur die Studierenden, die in ihr erstes Studium starten, werden in diesem Förderpakt von Bund und Land berücksichtigt.

Die Neuankömmlinge starteten mit der offiziellen Begrüßung durch TH-Präsident Professor Klaus Becker ins Studium. „Wir freuen uns, dass wir unsere Zahlen wieder steigern konnten und noch mehr Frauen an unserer MINT-Hochschule studieren“, sagte er. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Über 30 Prozent Frauen haben sich im Wintersemester in die Studiengänge der TH Bingen eingeschrieben. Im vergangenen Jahr waren es noch etwa 22 Prozent. „Mit unseren regionalen Aktivitäten an Schulen und auf dem Campus setzen wir uns dafür ein, speziell Schülerinnen für die MINT-Fächer zu begeistern“, erklärte Professor Becker, „und wir sehen, dass unser Konzept aufgeht.“ Lisa Knörr zum Beispiel ist Erstsemester-Studentin in der Angewandten Bioinformatik. „Es gibt wenige Hochschulen in meiner Nähe, die Bioinformatik anbieten“, sagte sie. Auch für Carmen Lindlohr aus Remagen, die als Studentin der Agrarwirtschaft startete, war der Standort wichtig. „Ich habe mich aufgrund der Nähe zu meinem Heimatort und wegen des guten Rufs für die TH Bingen entschieden“, erzählte sie.

Auch wenn über 70 Prozent aller Studierenden aus Rheinland-Pfalz kommen, bleibt die TH Bingen internationale Anlaufstelle. Derzeit stammen knapp 12 Prozent der Studierenden aus etwa 50 verschiedenen Staaten außerhalb von Deutschland wie Kamerun, Luxemburg oder der Türkei. Damit sich die Erstsemesterinnen und Erstsemester im Studium zurechtfinden, hat der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) eine Orientierungswoche organisiert. Nach der Begrüßung ging es los mit Workshops, Fragerunden und Campustouren. In den nächsten Tagen lernen die Neuen dann die Stadt und Umgebung kennen.

Mehr zum Studium an der TH Bingen erfahren Sie unter: www.th-bingen.de


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