Pressemitteilung |

Jugend forscht und tüftelt für die Zukunft

Am 17. Februar 2017 präsentieren Schülerinnen und Schüler wieder ihre Forschungsprojekte beim Wettbewerb Jugend forscht/Schüler experimentieren. Sie haben sich mit vielen Fragen beschäftigt – zum Beispiel, ob man fleischfressende Pflanzen vegan ernähren kann oder ob Kaugummi kauen die Konzentration fördert. Die Technische Hochschule Bingen ist zum achten Mal Ausrichter des Regionalwettbewerbes. „Zukunft – ich gestalte sie!“, ist das Motto des 52. Bundeswettbewerbes, bei dem 65 Projekte aus der Region gegeneinander antreten. 118 junge Nachwuchsforscherinnen und -forscher präsentieren dann ihre Projekte auf dem TH-Campus in Bingen-Büdesheim. Schon früh am Morgen bauen die Teams ihren Stand auf und müssen sich dann der Jury stellen. Ganz individuell können die Teilnehmer ihre Ideen, Erfindungen oder Experimente aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Physik oder Technik präsentieren. Zum öffentlichen Teil zwischen 14:00 und 16:30 Uhr sind anschließend Verwandte, Freunde, Lehrkräfte und alle Interessierten eingeladen. Abends findet dann die Siegerehrung statt.
Neuer Patenbeauftragter ist in diesem Jahr TH-Vizepräsident Professor Peter Leiß. Jugendliche und Kinder für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern, ist ihm ein besonderes Anliegen: „Es passt hervorragend zu den vielfältigen Aktivitäten der TH Bingen, mit denen wir Wissenschaft und Technik an Schulen fördern. Und wir freuen uns über die ungebrochen hohe Anzahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die ihren Fragestellungen mit großem Engagement nachgehen. Wir fördern dies sehr gerne.“
54 Schülerinnen und 64 Schüler aus der Region Hunsrück, Rheinhessen, Pfalz, von Nahe und Mosel wollen mit ihren Ideen vor der Jury punkten und hoffen auf das Siegertreppchen. Sie vertreten auch ihre insgesamt 19 Schulen. Im Wettbewerb „Jugend forscht“ ab 15 Jahren treten 15 Teilnehmer mit 11 Projekten an. Im Juniorwettbewerb „Schüler experimentieren“ bis 14 Jahre sind es 103 Teilnehmer mit 54 Projektideen.
Die Leiterin des Regionalwettbewerbes Hellen Ossmann vom Stefan-George-Gymnasium in Bingen freut sich darüber, dass die Lust am Forschen weiter anhält: „Jugend forscht verzeichnet deutschlandweit in diesem Jahr erneut einen Anstieg von 1,4 Prozent und in Rheinland-Pfalz haben sich wieder über tausend Jugendliche zum Wettbewerb angemeldet. Es freut mich, dass die Teilnahme am Regionalwettbewerb in Bingen mit 65 Projekten ungebrochen hoch ist und ich bin wieder sehr gespannt, was die Jugendlichen erforscht und entwickelt haben.“
Die Themen sind wie jedes Jahr sehr vielfältig. Eine Schülerin des Gymnasiums am Römerkastell in Alzey untersuchte beispielsweise Antioxidantien in Lebensmitteln. Die Ausbreitung invasiver Arten im Mittelmeer wurde von einer Schülerin des Mainzer Otto-Schott-Gymnasiums erforscht. Welchen Einfluss Farben auf unser Essverhalten haben, untersuchte ein Team von drei Schülern des Stefan-George-Gymnasiums Bingen. Mit Alternativen zu Windkraftanlagen beschäftigten sich zwei Schülerinnen des Hildegardis-Gymnasiums in Bingen. Kann man aus Lebensmitteln Strom erzeugen? Wie entwickelt man einen Roboter, der bei der Suche nach dem Haustürschlüssel hilft? Ist die Reaktionszeit eines Menschen durch Farben beeinflussbar? Viele spannende Fragen, auf die die Schülerinnen und Schüler Antworten finden wollen.
Die Erfolgsgeschichte des Nachwuchswettbewerbs „Jugend forscht“ geht übrigens auf eine Initiative des „Stern“-Chefredakteurs Henri Nannen zurück, der 1965 dazu aufrief, qualifizierte Nachwuchsforscher zu fördern. Zahlreiche Sponsoren unterstützen den Regionalwettberb, unter anderem Innogy und die Sparkasse Rhein-Nahe.



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