Pressemitteilung |

TH Bingen: Kontakt mit China wird ausgebaut

Die TH Bingen plant Studiengänge in Fernost, um ihre Internationalisierung voranzutreiben.

Studiengänge aus Bingen in China? Das soll Realität werden. Die Technische Hochschule (TH) Bingen steht vor einer Kooperation mit dem Nanchang Institute of Technology, einer Hochschule in der Provinz Jiangxi. Chinesische Studierende könnten dort zukünftig in MINT-Studiengängen der TH Bingen, das heißt im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, lernen.

Mit der Tongji-Universität in Shanghai arbeiten sie bereits zusammen, doch die Binger strecken ihre Fühler weiter ins Reich der Mitte aus. „Die TH Bingen möchte ihre internationalen Kooperationen ausbauen. China als Wachstumsmarkt ist ein wichtiger Partner für unsere Hochschule“, erklärt Dr. Ulrich Müller, Kanzler der TH Bingen. Um die Pläne in China zu realisieren, hat er der Hochschule das Institut für Internationale Bildungskooperation an der Hochschule Merseburg (IBK) zur Seite geholt. Durch seine langjährigen Auslandserfahrung ist das IBK ortskundig und an staatlichen Stellen bekannt. Mit der TH Bingen hat es in einem Kooperationsvertrag am 29. Juni 2018 vereinbart, eine Zusammenarbeit in China aufzubauen. Ziel ist es, Franchise-Studiengänge zu organisieren, mit denen Chinesinnen und Chinesen nach rheinland-pfälzischen Standards und Binger Anforderungen studieren. Eine Delegation wird dafür vom 14. bis 20. Juli 2018 zum Nanchang Institute of Technology reisen und ausloten, welches Know-how die Binger exportieren können. Dr. Müller, der mit vor Ort sein wird, sagt: „Beim Besuch wird es darum gehen, welche Studiengänge für die Kooperation in Frage kommen.“ Außerdem ist geplant, dass die besten chinesischen Absolventinnen und Absolventen dieser Studiengänge zu einem Auslandssemester nach Deutschland eingeladen werden. Die TH Bingen hat sich einen Partner mit einem gemeinsamen Nenner ausgesucht: Das Nanchang Institute of Technology hat einen technischen Schwerpunkt und die Unterrichtssprache ist bereits teilweise Englisch, sodass die Sprachbarrieren für beide Seiten gering sind. Der Kanzler betont, dass sich die Binger Hochschule weitere Projekte in China mit dem IBK vorstellen könne.


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