WINGS

Was ist WINGS? WINGS steht für "Women in Engineering and Science". An der TH Bingen gibt es viele tolle Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen. Auf dieser Seite stellen wir einige ihrer Geschichten vor. Damit möchten wir auch andere Frauen inspirieren, ihre Karriere in den MINT-Fächern, das heißt Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, zu starten.

Auf dieser Seite finden Sie außerdem Hinweise zu Karrieremessen, Förderungsmöglichkeiten sowie Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner an unserer Hochschule.

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Dr. Julia Trautwein

Vom Einsch­reiben bis zur Promotion an der TH Bingen

Vom Studium der Agrarwirtschaft bis hin zur Promotion – du hast deine komplette akademische Ausbildung an der TH Bingen gemacht. Wie hat denn alles begonnen?

Weil ich nach der Schule erst einmal in die Berufswelt schnuppern wollte, habe ich eine Ausbildung zur Pferdewirtin gemacht. Ich wusste da aber schon, dass ich nach meiner Ausbildung studieren möchte. Mein Ausbildungsbetrieb unterhielt eine Außenwirtschaft und so war der Bezug zur Landwirtschaft für mich schon gegeben. Mir war der Praxisbezug sehr wichtig; ich wollte dann unbedingt an einer angewandten Hochschule Agrarwirtschaft studieren. Mein damaliger Freund hatte in dieser Zeit in der Nähe von Bingen einen Ausbildungsplatz gefunden. Das war wie eine glückliche Fügung, weil dann Bingen auch für mich als Studienstandort feststand.

Das war der Anfang. Aber der Weg zur Promotion war sicherlich lang. Wie sah der Weg denn konkret aus?

Ich habe mein Studium der Agrarwirtschaft 2003 begonnen und 2006 abgeschlossen – damals noch mit einem Diplom. Anschließend habe ich begonnen, im Team um Professor Georg Dusel als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Forschungsprojekten mitzuarbeiten. Als dann die Umstellung vom Diplom auf den Bachelor und Master kam, habe ich mich entschieden, den Masterabschluss im Fach „Landwirtschaft und Umwelt“ anzuschließen. Der Gedanke, auch zu promovieren, hat sich tatsächlich durch die Forschungsarbeit im „Team Dusel“ entwickelt. Ursprünglich wollte ich nach dem Diplom direkt zurück in die Praxis. Aber dann habe ich für die Forschung Feuer gefangen und mein Schwerpunkt hat sich verschoben. Die Promotion war letztlich die logische Konsequenz.

Du hast Deine Promotion in kooperierender Form gemacht. Kannst Du uns erklären, was das ist?

Grundsätzlich befähigt der Masterabschluss der Technischen Hochschule zur Promotion. Allerdings hat die TH noch kein eigenes Promotionsrecht. Das heißt, ich musste mir einen Professor von einer Hochschule mit Promotionsrecht suchen, der zusammen mit meinem Betreuer an der TH Bingen meine Doktorarbeit begleitete und mich dann auch prüfte.

Ist es nicht aufwendig, sich noch einen „zweiten Doktorvater“ zu suchen?

Das würde ich nicht als aufwendig einschätzen. Für einen potentiellen Doktorvater oder eine Doktormutter ist ein ganz konkretes Forschungsvorhaben, das vielleicht sogar schon finanziert ist, eine interessante Sache. Man stößt da also auf offene Ohren. Auch für die Universitäten ist die angewandte Forschung wichtig. Die kooperierende Promotion ist ein gelungenes Beispiel, wie sehr die Forschungslandschaft durch die Zusammenarbeit von Universität und angewandter Hochschule gewinnt.

"Die kooperierende Promotion ist ein gelungenes Beispiel, wie sehr die Forschungslandschaft durch die Zusammenarbeit von Universität und angewandter Hochschule gewinnt".


- Dr. Julia Trautwein

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Deine Forschungsarbeit findet innerhalb einer Projektgruppe an der TH Bingen statt, aus der auch andere Promovendinnen hervorgehen. Du hattest ja schon vom „Team Dusel“ gesprochen. Was macht Ihr genau?

Wir sind Tierärztinnen und Agraringenieurinnen, die zusammen in den Bereichen Tierhygiene, Tiergesundheit und Tierernährung forschen. Oftmals arbeiten wir auch in Kooperation mit anderen Hochschulen für Unternehmen oder institutionelle Stellen wie dem Land Rheinland-Pfalz oder im Auftrag der Europäischen Union. Wie setzen unseren Schwerpunkt auf konkrete Fragestellungen, die die Landwirtschaft stellt.

Und welche Fragestellungen sind das?

Zum Beispiel, wie die Landwirtschaft mit stickstoff- und phosphorreduzierten Futtermitteln Nutzvieh bedarfsgerecht versorgen und gleichzeitig die Umweltbelastungen reduzieren kann. Vielerorts ist das intensive Verwerten von Wirtschaftsdünger, also Gülle, ein großes Problem. Gerade für unsere heimischen Gewässer. Die Landwirte können das durch die Futtermittel steuern. Neue Lösungen finden aber nur Akzeptanz, wenn auch auf die Bedürfnisse der Landwirte Rücksicht genommen wird. So darf zum Beispiel die Milchleistung von Kühen nicht durch das neue Futter einbrechen. Deshalb machen wir viele Fütterungsversuche, auch im Rahmen meiner Doktorarbeit. Ich hatte untersucht, welchen Einfluss Luzernesilage, also eine Art Klee, als Futtermittel auf die Milchqualitäten von Kühen hat.

Im Forschungsteam seid Ihr fast nur Frauen. Hat das einen Grund oder machen die Männer was verkehrt?


(lacht) Einen Grund hat das nicht. Tatsächlich wird die Landwirtschaft eher den Männern zugeordnet. Das hat traditionelle Gründe. Die Hofnachfolgen gingen zum Beispiel an die ältesten männlichen Erben – oftmals auch heute noch. Auch im Studium hatte ich deutlich mehr Kommilitonen als Kommilitoninnen. Vielleicht ist das der Grund, warum ein Team, das fast nur aus Frauen besteht, auf den ersten Blick ungewöhnlich wirkt. Aber da gibt es einen Trend. Immer mehr Frauen setzen in der Branche Akzente und immer mehr Frauen studieren Agrarwirtschaft. Wenn wir als fast reines Frauenteam von gestandenen Landwirten die Rückmeldung bekommen, dass wir sehr gut organisiert sind, akribisch arbeiten und Durchhaltevermögen beweisen, dann nehmen wir das gerne hin. Ich sehe das nicht unbedingt als pauschales Kompliment für unser Geschlecht an. Wir versuchen, erfolgreiche Forschungsarbeit zu machen. Und wenn unsere Arbeit nebenher an der Sichtweise des einen oder anderen Kollegen kratzt, dann ist das gut so. Ich glaube, die Landwirtschaft hat schon lange verstanden, dass, wenn man die Leistungen von Frauen nicht anerkennt, das Potenzial der ganzen Branche künstlich begrenzt wird. Die Zukunft birgt große Herausforderungen. Wir brauchen nicht die besten Männer, sondern die besten Köpfe.

Kontext TH Bingen

Lernen Sie Frauen kennen, die mit einem MINT-Studium an der TH Bingen den Grundstein für ihre Karriere gelegt haben. Heute leisten sie beeindruckende Arbeit für Unternehmen oder im Namen der Wissenschaft.

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"Die DNA zum Lernen steckt einfach in mir. Ich lerne tatsächlich gerne".

- Ana Perez Alvarez

Ana Perez-Alvarez

Studieren parallel zum Beruf

Hallo Ana, Du studierst parallel zum Beruf. Wie sah denn Dein Weg zum Studium aus?

Ich habe schon vor meinem Studium in ganz unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet – vom Großkonzern im Bereich der Life-Sciences bis hin zum Biotech-Start-up. 2012 habe ich dann mein berufliches Zuhause bei Boehringer Ingelheim gefunden. Meine Basis ist, ganz klassisch für meine Branche, eine Ausbildung zur pharmazeutisch-technischen Assistentin. Später habe ich dann noch eine Weiterbildung zur Biotechnikerin gemacht. Übrigens, auch parallel zum Beruf. (lacht) Ich lerne gerne.

Dann bist du das intensive Lernen parallel zum Beruf durchaus gewöhnt?

Ja, ich kann sagen, dass das fortwährende Lernen schon zu meiner beruflichen DNA gehört. Ich mache das tatsächlich gerne. Das ist keine Floskel. Ich würde sogar sagen: "Es ist ein Teil von mir. Wenn ich nicht mehr lerne, dann bin ich nicht mehr.“ (grinst) Aber Freizeit habe ich natürlich auch gerne.

Wie sieht denn Dein Ausgleich zum Lernen aus?

Ganz klar: Sport. Früher habe ich Flamenco getanzt. Das ging sehr auf die Kniegelenke. So kam ich zum Schwimmen. Über das Schwimmen dann zum Laufen und Radfahren. Das Wort "Ausgleich" trifft es übrigens ganz gut. Ich versuche da die Balance zu halten, weil ich beides brauche: Lernen und Sport. Für mich trainiert der Sport die physische und das Lernen die intellektuelle Fitness. Und wenn eines von beidem zu kurz kommt, dann wird es in mir ganz kribbelig. Ich muss dann was tun.

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Du musst ja auch die Balance zwischen Job und Studium halten, richtig? Hast Du da einen Plan?

Einen Masterplan habe ich keinen. Wenn man Job und Studium ausgewogen handhaben möchte, dann muss man flexibel sein. Man kann da nicht in starren Rahmen agieren – ich würde fast schon sagen, dass das auch gar nicht möglich ist. Gerade in meinem Arbeitsfeld kann ich das Pensum nicht immer vorausschauen und einplanen. Mein Job kommt zuerst. Wenn ich dann die Gelegenheit zum Lernen habe, dann muss ich das auch machen. In diesem Punkt bin ich sehr froh, den Support meiner Vorgesetzten zu haben. Ich kann auch mal sagen, dass ich jetzt nur das Notwendige mache, weil ich noch was für die Hochschule abschließen muss. Ich würde auch nicht von einem Plan, sondern eher von Kontinuität sprechen – oder vielleicht bildlicher ausgedrückt: von Disziplin und Durchhaltevermögen.

Und was machst Du, wenn die Disziplin mal schwächelt?

Man ist ja auch nur ein Mensch. Ja, das stimmt. Manchmal kommt viel zusammen. Ich versuche dann nach innen zu horchen. Wie geht es mir heute? Geht es mir gut, dann ziehe ich die Dinge durch. Wenn es aber Tage gibt, an denen es mir nicht so gut geht, dann sage ich mir, dass ich auch mit der Hälfte zufrieden sein kann und dass ich so mehr davon habe. Beim Studieren neben dem Beruf kommt es sehr auf die Tagesform an. Das muss man akzeptieren – alles andere ist spekulativ. Ich bin dann lieber im "Hier und jetzt". Und wenn die Grunddisziplin stimmt, dann kommt man stetig voran.

Hast Du einen Rat für Frauen, die Deinem Beispiel folgen wollen?

Ich denke schon, dass man sich vor einem Studium parallel zum Beruf überlegen sollte, auf was man verzichten kann. Das Lernen erfordert Zeit. Das sollte einem bewusst sein. Darüber sollte man dann auch mit Freunden und mit der Familie sprechen. Es ist ganz wichtig, dass man mit seinem engsten Umfeld kommuniziert. Deinen Vertrauten sollte klar sein, dass man in bestimmten Dingen kürzertreten muss. Es ist auch gesund, wenn man sich selbst eingesteht, dass man nicht allem gerecht werden kann.
Außerdem ist besonders wichtig, dass man sich selbst keine "Angstgespenster" aufbaut – auch nicht im Fach Mess- und Regelungstechnik (lacht). Es gibt nichts im Studium, was man nicht mit etwas Mühe schaffen kann. Die eine Hürde ist niedriger, die andere vielleicht etwas höher. Aber wenn ich die vergangenen vier Jahre zurückschaue, kann ich sagen: Das Studium an der TH Bingen ist auch parallel zum Job absolut machbar.

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Wichtige Termine im Kalen­derjahr

Zahlreiche Konferenzen, Tagungen und Messen haben ihren Schwerpunkt auf Frauen. Dabei wird über die Karriere in MINT-Fächern diskutiert und es werden Netzwerke geknüpft.

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Sophia Schäfer

Mit Leiden­schaft für die Landwirt­schaft

Sophia, viele Deiner Kommilitonen haben familiäre Bezüge zur Landwirtschaft. Die hast Du nicht. Wie bist Du denn zur Agrarwirtschaft gekommen?

Die Landwirtschaft als Berufsfeld ist tatsächlich sehr spät in meinen Fokus gerückt. In der 12. Klasse habe ich mich bewusst umgeschaut – vor allem unter der Prämisse, dass ich einen Beruf machen möchte, der mir ein Leben lang Spaß macht. Weil mein Vater einen Handwerksbetrieb hat, habe ich das Arbeiten mit den Händen schon als Kind mitbekommen. Und weil ich auch viel auf Bauernhöfen unterwegs war – in den Ferien oder in der Nachbarschaft – habe ich die Entscheidung getroffen, was in der Landwirtschaft zu machen. Zunächst wollte ich ein ökologisches Jahr in einem Demeter-Betrieb machen; auch weil mir der landwirtschaftliche Hintergrund fehlte. Aber schon nach den Probearbeiten habe ich das ökologische Jahr abgebrochen und direkt mit der Lehre angefangen.

Hattest Du da schon das Studium der Agrarwirtschaft im Sinn?

Ja. Studieren war da schon ein Thema für mich. Ich fand es für mich aber sinnvoller, erst die praktischen Grundlagen zu erlernen, um dann mit Praxisbezug zu studieren. Weil ein Teil meiner Lehre hier in der Region war, habe ich mich dann mit Bingen als Studienstandort auseinandergesetzt.

Und wie ist das Studium an der TH Bingen so? Hat sich der Wunsch nach dem Praxisbezug erfüllt?

Wir Agrarwirte sind ein eingeschworener Haufen. Das zeichnet das Studium an der TH Bingen als erstes aus. Gerade der Netzwerkgedanke ist in unserer Branche wichtig. Agrarwirte sind später in den unterschiedlichsten Bereichen zu finden – von der Chemieindustrie bis hin zur Arbeit für Verbände oder Kammern. Man begegnet sich wieder und da ist es gut, wenn man schon im Studium einen guten Kontakt zueinander oder das gleiche akademische Zuhause hatte. Der Praxisbezug im Studium ist stark. Das hat vor allem auch mit dem hochschuleigenen Lehrbetriebshof oder der Landmaschinenhalle zu tun. Wer Landtechnik als Student bewegen will, der kann das in Bingen auch tun. Meine Kommilitonen und ich leisten hier die komplette Bandbreite der Landwirtschaft auch in der Praxis ab. Stall, Feld und Labor - das sind die Arbeitsplätze von uns Studierenden.

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„Wir Agraringenieure sind ein kleiner aber eingeschworener Haufen.“

Und was ist mit der theoretischen Seite des Studiums. Hat die für Dich auch ihren Reiz?

Als Landwirtin musst du alle Bereiche deines Berufes bedienen können. Und das hat viel mit akademischem Wissen zu tun. Du musst genauso wissen, wie sich die Witterung auf chemische Prozesse im Boden auswirkt, als auch, welche Aspekte der Tiergesundheit direkten Bezug auf die Milchproduktion haben. Dazu kommt Spezialwissen in den Gebieten der Pflanzenernährung und -gesundheit, dem Ackerbau, den Wirtschafts- und Rechtsthemen und vielem mehr. Die meisten dieser Themen interagieren miteinander. Das merkt man vor allem, wenn man sich näher mit dem Thema Agrarrecht beschäftigt. Da wurde mir als Studentin wirklich bewusst, dass alles Handeln als Landwirtin auch immer eine Konsequenz an anderer Stelle hat. Diese Vielseitigkeit macht das Studium spannend.

Als Ingenieurin bist Du Akademikerin. Stört es Dich, wenn Du als "Bäuerin" bezeichnet wirst?

Früher schon. Am Anfang meiner Lehre war das durchaus ein Thema für mich. Ich habe dann betont, dass ich eine Ausbildung zur Landwirtin mache. Der Begriff "Bauer" hatte sehr lange für mich einen negativen Einschlag; vielleicht auch, weil das ein oder andere Fernsehformat seinen Beitrag dazu geleistet hat. Aber ich habe meine Einstellung zu diesem Begriff geändert. Die Bedeutung des Wortes "Bauer" bringt es ja auf den Punkt: Wir bauen an. Wir erzeugen. Wir gestalten unsere Kulturlandschaft. Wir betreiben übrigens auch Naturschutz. Ich finde schon, dass der Beruf der Bäuerin ein wertgeschätzter Beruf ist. Manchmal setzte ich den Begriff auch ganz bewusst ein. Zum Beispiel, wenn ich Führungen auf dem Wendelinhof mache. Ich habe mit den Besuchern eine ganz andere Ebene, wenn ich mich als Bäuerin vorstelle, als wenn ich sage, dass ich eine angehende Agraringenieurin bin. Manchmal wirkt der Begriff "Bäuerin" etwas altbacken und trifft meinen Alltag nicht punktgenau. Auch mein Berufsstand hat mit IT-Ressourcen oder der Digitalisierung zu tun. (grinst) Vielleicht sollte man mich dann eher als "Bäuerin 4.0" bezeichnen. 


Du schreibst gerade an Deiner Bachelorarbeit und arbeitest parallel auf dem Lehrbetriebshof der Hochschule. Jetzt hast Du Dir zusammen mit Deinem Freund einen eigenen Hof gekauft. Mehr Landwirtschaft im Leben geht nicht. Ist das nicht eine enorme Belastung?

(lacht) Ja, das stimmt. Wir haben den Hof gerade gekauft. Wir können die Landwirtschaft auf dem Hof aber mit Augenmaß entwickeln. Bis der Hof im Vollerwerb betrieben wird, wird es noch eine Weile dauern. Aber ja – natürlich bringt das Projekt Verpflichtungen und Einschränkungen mit sich. Zum Beispiel auf der finanziellen Seite, aber auch weil man sich räumlich festgelegt hat. Wir werden jetzt beide erst einmal voll arbeiten gehen, damit wir uns einen finanziellen Puffer schaffen können. Zum Beispiel für die Zeit, in der ich als Mutter von einem Kleinkind als Vollerwerbstätige ausfalle. – Die Entscheidung für den Hof war auch die Entscheidung für einen Lebensstil.

Und welcher Lebensstil ist das?

Im Wesentlichen ist es das, was in vielen landwirtschaftlichen Betrieben noch den Kern des Zusammenlebens ausmacht: der Zusammenhalt, das Zusammenarbeiten, das "Zusammen-etwas-erreichen" – wenn man es so will: das Familiäre. Man spürt das besonders zu Erntezeiten; dann, wenn der ganze "Ameisenhaufen" unterwegs ist. Alle haben dann unterschiedliche Aufgaben, aber alle arbeiten für das gleiche Ziel. Es ist ein besonderes Gefühl, wenn alle zusammenkommen, zum Beispiel zum Mittagessen. Das macht für mich echte Lebensqualität aus. Für diese Qualität arbeite ich gerne. Und meine Begeisterung dafür möchte ich auch an meine Kinder weitergeben. Mit dem Hof haben wir uns jetzt erst einmal viel Lebensgefühl gekauft und das müssen wir uns jetzt – Stück für Stück – in die richtige Realität bringen.

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Mariella Öster­diekhoff

Mein Herz schlägt für die Biotech­nolgie

Mariella, ab wann war Dir denn klar: "Ich will später mal was mit Naturwissenschaften machen!"

So ganz genau weiß ich das gar nicht mehr, aber ich weiß, dass das schon sehr früh war. Es klingt ein bisschen klischeehaft, aber ich war, (schmunzelt) zum Leidwesen meiner Eltern, ein unglaublich neugieriges Kind. Ich habe schon immer alles hinterfragt. Ich glaube, dass kann für Eltern einer Zwölfjährigen ganz schön anstrengend sein. Aber, wenn ich es mir genau überlege, da gab es tatsächlich einen besonderen Moment, der für mich sehr prägend war.

Und welcher Moment war das?

Meine damals dreijährige Schwester wurde durch ein Pferd schwer am Kopf verletzt, mehrere Schädelplatten mussten ersetzt werden. Sie war unglaublich lange im Krankenhaus. Und immer, wenn wir sie besuchten, wollte ich ganz genau wissen, wie es ihr geht und was da genau bei ihr passierte. In dieser Zeit habe ich meinem Biolehrer Löcher in den Bauch gefragt. Und ich weiß heute noch, dass er sich damals unglaublich viel Zeit genommen hat, mir meine Fragen so gut wie möglich zu beantworten. Die Themen Anatomie und "die Biologie des Menschen" haben mich wirklich beeindruckt. Ich bin dem Lehrer heute noch dankbar für sein Engagement.

Dann hat also auch Dein Biologielehrer einen Beitrag für deine naturwissenschaftliche Laufbahn geleistet?


Absolut. Er war ein hervorragender Lehrer. Sein Unterricht hat immer Spaß gemacht. Für mich war ganz früh klar: Ich mache mit den Leistungskursen Mathematik und Biologie mein Abitur.

Und wie ging der Weg dann nach dem Abitur konkret weiter?

Ich hatte die Chance in einer Firma, die pharmazeutische Test- und Laborgeräte entwickelte, ein Jahrespraktikum zu machen. In zwölf Monaten habe ich viele Abteilungen durchlaufen. Besonders die Entwicklung hat mich fasziniert. An einem Kaugummi-Testgerät durfte ich ganz konkret mitarbeiten. Das war wirklich spannend.

Ein Kaugummi-Testgerät? Was testet man da denn genau?

In der Medizin- und Pharma-Technik wird alles und jedes Detail mehr als ausführlich getestet. Da geht es auch um Normen, die eingehalten werden müssen. In diesem Beispiel ging es um die Wirkstofffreisetzung von Nikotinkaugummis. Alles 100 Prozent Biotechnologie.

"Ich weiß nicht, ob ich an einer riesigen Hochschule die selben Freiheiten gehabt hätte".

- Mariella Österdiekhoff

War dann nach dem Praktikum der Weg in die Biotechnologie gesetzt?

Das Praktikum hat mir dann noch die letzte Bestätigung gegeben. Wie gesagt, ich hatte in Mathe und im Fach Biologie tolle Lehrer. Das ist ja bei vielen so – man ist da gut, wo die Interessen geweckt werden und wo man gefördert wird. Rückblickend kann ich sagen, dass ich wirklich froh bin, so gute Lehrer gehabt zu haben und ich bin glücklich, dass das hier in Bingen genauso ist. Ich habe mich an der TH wirklich weiterentwickelt. Das verdanke ich auch meinen Professoren. Man merkt bei allen, mit wie viel Engagement sie dabei sind. Besonders dankbar bin ich für Professor Lehmann. Er hat eine tolle Art mit uns Studierenden umzugehen und er brennt für die Biotechnologie. Das ist ansteckend.

Und was ist an der Biotechnologie noch so "ansteckend"?

Es ist einfach faszinierend, was man mit Mikroorganismen anstellen kann. In der Biotechnologie kann ich steuern, was sie tun. Meinen ersten Initialmoment hatte ich während eines Laborpraktikums zu Beginn meines Studiums. Wir brachten Bakterien zum Leuchten. Und das taten sie, weil wir das so wollten. Dass wir als Biotechnologen komplexe Prozesse um Mikroorganismen steuern können, können wir in allen möglichen Bereichen nutzen – in der Medizintechnik, Verfahrenstechnik oder im Pharmabereich. Biotechnologie begegnet uns überall im Alltag. Wir haben jeden Tag Produkte in der Hand, die es ohne die Biotechnologie gar nicht geben würde. Die Bandbreite ist riesig und die Entwicklung rasant.

Wenn die Bandbreite so groß ist – weißt Du schon in welchen Bereich Du Dich spezialisieren möchtest?

Ich möchte in den Bereich der Pharmazie und Medizin gehen, um dann Forschungs- und Entwicklungsarbeit machen zu können. Es wäre ein Traum für das Fraunhofer-Institut zu arbeiten. Es ist eine große Motivation für mich, etwas Relevantes zu machen; mitzuwirken Menschen zu heilen. Vielleicht hat das auch mit meinen Kindheitserfahrungen zu tun.

Hast Du das Gefühl für diesen Weg mit der TH Bingen die richtige Hochschule gewählt zu haben?

Ein klares Ja. Gerade für den Einstieg in den Bachelor-Studiengang. Ich weiß nicht, ob ich an einer riesigen Hochschule dieselben Freiheiten gehabt hätte. In Bingen werde ich super betreut und ich werde bei meinen eigenen Ideen unterstützt.

Welche Ideen sind das denn?

Na ja, wir hatten die Idee, in Bingen eine Geschäftsstelle der Biotechnologischen Studenteninitiative zu etablieren. Bei der Umsetzung sind wir in der Hochschule auf offene Ohren gestoßen. Die btS bildet ein bundesweites Netzwerk. Regional sind wir in Geschäftsstellen an den Hochschulen organisiert und in Bingen haben wir jetzt zwölf sehr aktive Mitglieder. Wir beraten Studierende, sind auf Kongressen und schaffen Weiterbildungsangebote. Zum Beispiel zum Thema "Virtual Reality in der Medizintechnik". Natürlich geht es uns auch ums Netzwerken und um die Zusammenarbeit in Projekten – auch interdisziplinär.

Wie geht es dann nach dem Bachelor-Abschluss für Dich weiter?

Ich liebäugele mit einem Masterstudium an der RWTH Aachen. Das Schöne ist, dass dort die Vorstandsvorsitzende der btS eine ehemalige Alumna der TH Bingen ist. Das verschafft schon einmal Innenansichten einer Hochschule, die man so einfach als Außenstehender gar nicht bekommt. (Grinst) Auch ein Vorteil des Netzwerkens.

Verein­barkeit von Familie und Studium

Kind plus Studium, wie kriege ich das hin? Das Studierendenwerk zeigt Ihnen, wie Sie Nachwuchs und Hörsaal miteinander vereinbaren. Wir helfen Ihnen, einen Krippen- oder Kitaplatz zu finden und geben praktische Tipps.

Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts ist am 1. Januar 2018 ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft getreten. Der mit der Schwangerschaft beginnende Mutterschutz bezieht nun auch Schülerinnen und Studentinnen ein.

An der TH Bingen steht die Gleichstellungsbeauftragte Andrea Scholler gerne für Fragen zur Verfügung: a.scholler[at]th-bingen.de

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Ada-Lovelace-Projekt

Das Ada Lovelace Projekt vernetzt Schülerinnen und Studentinnen in MINT-Studiengängen. Die Vorbildfunktion wird im Projekt groß geschrieben. Ada Lovelace-Mentorinnen an der TH Bingen informieren, beraten und betreuen Schülerinnen, bieten Workshops in Schulen an und organisieren Projekttage an ihrer Hochschule.

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Außerdem informieren sie bei Messen und Veranstaltungen auch Eltern und Lehrkräfte über Zukunftsperspektiven im MINT-Bereich. Gefördert wird das Projekt durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz und das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz sowie dem Europäischen Sozialfonds.

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Girls' Day

Wir schaffen neue Rollenvorbilder: Bei uns werden Mädchen Ingenieurinnen, Biotechnologinnen oder Informatikerinnen. Auf Dich wartet eine spannende Laufbahn in der Technik oder den Naturwissenschaften. Am bundesweiten Aktionstag „Girls‘ Day“ im April kannst Du in Studiengänge reinschnuppern, die Dich richtig nach vorne bringen. Berufe in den MINT-Fächern sind kreativ, nachhaltig, zukunftsorientiert und ein echter Nutzen für die Gesellschaft.

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Lass Dich am Girls’ Day für einen Beruf im MINT-Bereich begeistern oder verstärke Deine Interessen. Auch die TH Bingen beteiligt sich an der Aktion und lädt jedes Jahr Schülerinnen ab der 5. Klasse ein, das Leben und das Studium auf dem Campus kennenzulernen. Lass Dich auch überzeugen: Girls’ Day-Teilnehmerinnen bewerten das Image der MINT-Berufe zunehmend positiv. Und auch an der TH Bingen steigt die Zahl der Studienanfängerinnen seit Jahren kontinuierlich an. Es wird Zeit, dass die MINT-Fächer weiblicher werden – sei ein Teil dieser Zukunft.

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Komm, mach MINT

"Komm, mach MINT" ist ein bundesweite Netzwerk-Initiative, die Mädchen und Frauen für MINT-Studiengänge und -Berufe begeistert. Sie vernetzt bereits über 260 Partner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien und setzt den Dialog zum Thema Frauen und MINT in innovative Maßnahmen um. Die TH Bingen ist Teil des Netzwerks.

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Förder­pro­gramme und Stipendien für Frauen in MINT

Das Deutschlandstipendium gehört an vielen Hochschulen bundesweit zum festen Bestandteil des Förderkonzepts. Leistungsstarken Studierenden ermöglicht das Stipendium Bildungschancen - unabhängig von ihrer sozialen Herkunft und dem Standort ihrer Hochschule. An der TH Bingen haben Studierende aller Fachrichtungen die Chance, sich um die Förderung zu bewerben. Die Hälfte der Fördersumme kommt vom Bund, die andere Hälfte von privaten Stiftern. Einer dieser privaten Unterstützer an der TH Bingen fördert explizit alleinerziehende Studierende.

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Die Wiedereinstiegsstipendien des rheinland-pfälzischen Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur sind ein wirksames Instrument zur Wiedereingliederung und Weiterqualifizierung von Wissenschaftlerinnen. Muss ein Promotionsvorhaben durch Familien- oder Betreuungsphasen unterbrochen werden, ermöglichen die Stipendien die Anknüpfung an eine bereits begonnene wissenschaftliche Arbeit.

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Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur fördert seit dem Wintersemester 2001/2002 eine internationale und interdisziplinäre Gastprofessur für Frauen- und Geschlechterforschung. Die Gastprofessur rotiert semesterweise unter den Hochschulen des Landes. Ziel der Gastprofessur ist es, internationale Impulse für die Frauen- und Geschlechterforschung in Rheinland-Pfalz zu setzen und damit das Renommee dieses zukunftsweisenden Forschungsbereichs zu stärken.

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Das Mary Somerville-Lehrbeauftragtenprogramm unterstützt Frauen auf dem Weg zur Lehre an einer Fachhochschule. Das erklärte Ziel ist es, die Chancen qualifizierter Hochschulabsolventinnen auf eine Fachhochschulprofessur dadurch zu erhöhen, dass frühzeitig Lehrerfahrung und Kontakte zu Fachhochschulen erworben werden. Die Gleichstellungsbeauftrage der Hochschule ist behilflich bei der Antragsstellung.

An der TH Bingen wird durch das Programm aktuell die Lehrbeauftragte Frau Annette Stosius gefördert.

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Das Professorinnenprogramm pro.fem ist ein Verbundprojekt der Hochschulen Bingen, Kaiserslautern und Ludwigshafen. Ziel des Programms ist die strukturelle Vernetzung untereinander sowie der Aufbau von wissenschaftlichen Schlüsselqualifikationen, um den Weg zur Professur zu erleichtern. Workshops und Informationsveranstaltungen runden das Programm ab.

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Die deutsche Akademikerinnenorganisation setzt sich überparteilich und überkonfessionell ein für alle Belange von Frauen im Berufsleben. Erklärtes Ziel ist es, Frauen zu fördern, politisch Stellung zu beziehen zu Fragen der Gleichstellung und die Gleichberechtigung in Familie, Beruf und Politik durchzusetzen. Die Förderung von Frauen im MINT-Bereich ist ein Schwerpunktthema.

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Die im Jahre 2004 gegründete Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung unterstützt begabte junge Wissenschaftlerinnen mit Kindern, um ihnen die für eine wissenschaftliche Karriere erforderliche Freiheit und Mobilität zu verschaffen.

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Seit Mitte der 1990er Jahre hat sich formales Mentoring an zahlreichen Hochschulen und Forschungseinrichtungen als effektives Instrument einer gendergerechten Personalentwicklung etabliert. Die Seite forum-mentoring.de bietet eine Übersicht zu Mentorinnenprogrammen auf Bundesebene.

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Eine Gruppe von Frauen auf dem TH-Campus.

Awards und Auszeich­nungen für Frauen in MINT

Für den Frauen-MINT-Award der Deutschen Telekom und audimax können sich MINT-Studentinnen mit Ihrer Bachelor- oder Masterthesis in einem MINT-Studienfach bewerben. Der Award ist mit einer Siegerprämie von 3.000 Euro für die beste internationale Abschlussarbeit dotiert. Zusätzlich gibt es pro Wachstumsfeld 500 Euro für die Verfasserin der jeweils besten Arbeit auf Bundesebene.

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Europäischer Preis zur Erhöhung des Frauenanteils in der Informationstechnologie

Das Digital Leadership Institute und seine Partner riefen 2013 die Europäischen Ada Awards ins Leben. Ziel der Auszeichnungen ist es, den Anteil von Frauen in der Informationstechnologie in Europa zu erhöhen, die Leistungen von herausragenden Frauen und Mädchen in Studium und Beruf zu würdigen sowie Unternehmen auszuzeichnen, die die Beteiligung von Mädchen und Frauen, besonders in Führungspositionen, fördern.

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Mit dem Bertha Benz-Preis zeichnet die Daimler und Benz Stiftung jährlich eine Ingenieurin aus dem MINT-Bereich aus, die eine herausragende Promotion in Deutschland mit Dr.-Ing. abgeschlossen hat. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt sind die Leitungsgremien von Hochschulen und selbstständigen Forschungsinstituten. Eigene Bewerbungen sind nicht möglich.

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Der Dr. Wilhelmy-VDE-Preis zeichnet jährlich bis zu drei junge Ingenieurinnen der Elektro- und Informationstechnik für herausragende Dissertationen aus. Die Auszeichnungen sind mit je 3.000 Euro dotiert. Eingereicht werden können Dissertationen, die eine hohe Bedeutung für die Wissenschaft oder für den Wirtschaftsstandort Deutschland haben.

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Der Wissenschaftspreis der Stiftung wird an junge Wissenschaftlerinnen für eine herausragende Promotion aus zukunftsorientierten Forschungsrichtung im MINT-Bereich vergeben. Gern gesehen sind auch fächerübergreifende Forschungsthemen. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.

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Anita Borg Institute

Die Anita Borg Systers Pass-It-On (PIO) Awards verstehen sich als Hilfsmittel für Frauen, die im technologischen Feld etabliert sind und andere – zum Beispiel durch Mentoring – unterstützen wollen, dort ihren Platz zu finden. Das Programm heißt “Pass-It-On”, weil es mit der Verpflichtung verbunden ist, die erhaltene Unterstützung weiterzugeben.

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Andrea Scholler
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