Studienaufbau


Bachelorstudiengang

Das Studium ist modular aufgebaut. Pro Semester sollen 30 Leistungspunkte absolviert werden. In den ersten drei Regelstudiensemestern bauen die natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen als Pflichtfächer aufeinander auf. Dementsprechend ist es empfehlenswert, die Prüfungsleistungen nach jedem Semester abzuschließen, zumal es bei einigen Modulen Teilnahmevoraussetzungen geben kann. Flankierend zu den Grundlagen sollten pro Semester ein bis zwei "Softskills"-Fächer mit je drei Leistungspunkten (LP) belegt werden.

Ab dem 4. Semester muss sich der Studierende, je nach Interessen, für eine Vertiefungsrichtung entscheiden. Die Vertiefung Bioprozesstechnik legt den Schwerpunkt auf die industrielle Biotechnologie und ist somit technischer ausgerichtet. Die Vertiefung Biotechnologie legt den Schwerpunkt auf die biochemisch/biologische Seite der Biotechnologie (jeweils 30 LP Pflichtfächer).

Das 5. und 6. Semester beinhaltet Pflicht- und Wahlpflichtfächer für die jeweilige Vertiefung und ein weiteres Modul mit drei LP aus dem Wahlpflichtkatalog.

Das 7. Semester umfasst die Praxisphase mit zwölf Wochen und wird mit 15 LP angerechnet, sie wird benotet. Zur Abschlussarbeit wird zugelassen, wer alle Module bis auf Module im Umfang von bis zu sechs LP aus dem 6. Regelstudiensemester abgeschlossen hat. Der Bearbeitungszeitraum der Abschlussarbeit beginnt mit der Ausgabe und beträgt zwölf Wochen, sie wird mit 15 LP angerechnet, da sie das Kolloquium zur Abschlussarbeit mit beinhaltet. In dieser Phase des Studiums wenden die Studierenden das Erlernte fächerübergreifend in der betrieblichen Praxis und im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an.

Praxisintegrierendes Studienmodell

Das praxisintegrierende Studienmodell verbindet berufspraktische und akademische Elemente. Die inhaltliche, zeitliche und organisatorische Integration zielt darauf ab, über die Verbindung der akademischen mit den praktischen Inhalten ein spezifisches Qualifikationsprofil der Studierenden zu erreichen.

Die Wahl des praxisintegrierenden Studienmodells muss bis zum 4. Semester erfolgt sein.

Die Wahlpflichtmodule des 5. und 6. Semesters werden im praxisintegrierenden Modell durch das Modul „Betriebliche Praxis“ mit 30 ECTS ersetzt. Dieses Modul sollte im 6. Semester durchgeführt werden. Insgesamt sind die Praxisanteile der Praxisphasen als Studienleistungen mit 30 ECTS im 6. Sem. und 15 ECTS im 7. Semester angerechnet.

Durch diese Module bekommen die Studierenden vertiefte Einblicke in die betriebliche Praxis, die Organisation und die Abläufe in einem Industriebetrieb. Die Tätigkeiten im Rahmen der Praxisphasen sind auf den Studieninhalt abgestimmt. Die inhaltliche Gestaltung der Praxisphase wird mit dem jeweiligen Industriebetrieb abgestimmt. Die Projektarbeit, die Praxisphasen und die Abschlussarbeit sind verpflichtend und grundsätzlich in einem Industriebetrieb durchzuführen.

Auf einen Blick

StudiendauerRegelstudienzeit 7 Semester
Studieninhalte

Naturwissenschaftlich-mathematischer Bereich

  • Chemie
  • Biochemie
  • Biowissenschaften
  • Ingenieurmathematik
  • Informatik
  • Mikrobiologie
  • Nachwachsende Rohstoffe

Ingenieurwissenschaftlicher Bereich 

  • Thermodynamik
  • Einführung Prozesstechnik
  • Werkstoffkunde
  • Messtechnik

Vertiefung Bioprozesstechnik

  • Chemische Prozesstechnik
  • Bio-Systemtechnik
  • Stoffstrommanagement

Vertiefung Biotechnologie

  • Genetik
  • Zellbiologie
  • Klinische Forschung
  • Enzym und Fermentation
  • Gentechnik 

Fachübergreifende Inhalte

  • Recht
  • BWL für Ingenieure
  • Englisch

Praxis 

  • Projektarbeit
  • Praxisphase
  • Abschlussarbeit mit Kolloqium
AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung

Nach § 65 HochSchG: Hochschulreife, Fachhochschulreife oder berufsqualifizierter Hochschulzugang (weitere Informationen finden Sie unter Voraussetzungen).

StudienbeginnWintersemester
Akkreditierung

Der Studiengang ist akkreditiert

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