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Voraussetzungen

Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums ist die Fachhochschulreife, die Hochschulreife oder ein berufsqualifizierter Hochschulzugang (siehe § 65 HochSchG).

Vor Aufnahme des Studiums ist eine einschlägige praktische Vorbildung von 12 Wochen nachzuweisen. Soweit diese nicht Zugangsvoraussetzung gemäß § 65 Abs. 2 HochSchG ist, kann der Nachweis bis zum Ende des 2. Fachsemesters erfolgen; 4 Wochen müssen jedoch vor Studienbeginn nachgewiesen werden.

Eine einschlägige berufspraktische Tätigkeit wird angerechnet.

Vorpraktikum

Zweck des Vorpraktikums

Das Praktikum ist förderlich und teilweise unerlässlich zum Verständnis der technischen Vorgänge und zur Mitarbeit in den Übungen des Studiums der Technik. Als wichtige Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium ist die Praktikantentätigkeit eine wesentliche Ergänzung der angewandten Lehrveranstaltungen. 

Das Praktikum soll den Studierenden Einblick verschaffen in:

  • Planung, Aufbau und Ablauf von energetischen und verfahrenstechnischen Prozessen.
  • Arbeitsweise von technischen oder chemischen Betrieben.
  • Arbeitsatmosphäre und Verhaltensweise der Beschäftigten im Industriebetrieb.
  • Soziale und berufsständische Probleme.

Geeignete Betriebe sind zum Beispiel:

  • Chemische Industrie
  • Planungsbüros
  • Energieversorgungsbetriebe
  • Entsorgungsbetriebe
  • Heizungsinstallateure
  • verarbeitende Industrie

Studierende sollen durch das Praktikum das notwendige Verständnis und Problembewusstsein für die auf wissenschaftlicher Grundlage beruhende praxisbezogene Ausbildung erlangen.

Dauer des Vorpraktikums

  • Als Zugangsvoraussetzung wird ein spezifisches berufliches Praktikum von 12 Wochen gefordert.
  • Wegen der Kürze des geforderten Praktikums wird Urlaub nicht als Praktikantenzeit angerechnet.

Bewerberinnen und Bewerber die über eine Berufsausbildung mit Bezug zum Studiengang verfügen, können ganz oder teilweise vom Praktikum befreit werden. Die Entscheidung erfolgt anhand der Bewerbungsunterlagen.

Ausbildungsbetrieb

Die Wahl des Betriebes ist den Praktikanten überlassen. Besonders geeignet sind Betriebe, die von der Industrie- und Handelskammer zur Ausbildung zugelassen sind. Praktikantenplätze werden von der Fachhochschule nicht vermittelt.

Rechtsverhältnisse während des Vorpraktikums

Das Praktikantenverhältnis soll durch den Abschluss eines Praktikantenvertrages zwischen dem Betrieb und den Praktikanten auf der Grundlage eines allgemeinen oder firmenspezifischen Vertragsmusters begründet werden. Im Praktikantenvertrag sind alle Rechte und Pflichten der Praktikanten und des Betriebes sowie Art und Dauer des Praktikums festgelegt.

Wegen der besonderen Art des Praktikantenverhältnisses besteht kein Anspruch auf Vergütung. Üblicherweise erhalten die Praktikanten jedoch eine Vergütung, deren Höhe im Ermessen des Betriebes liegt.

Gegen Unfälle sind Praktikanten während der Beschäftigungsdauer bei der für den Betrieb zuständigen Berufsgenossenschaft gesetzlich versichert.

Für den Praktikanten besteht keine gesetzliche Haftpflichtversicherung. Die Technische Hochschule haftet nicht für Schäden, die der Praktikant während seiner Praktikantentätigkeit verursacht.

Berichterstattung über das Vorpraktikum

Die Praktikanten haben über das abgeleistete Praktikum einen Abschlussbericht zu verfassen. Dieser Bericht soll Tätigkeit und Arbeitsweise in Text und Skizzen behandeln. Der Bericht muss die Beschäftigung der Praktikanten mit der Tätigkeit erkennen lassen. Eigene Erfahrungen, Erkenntnisse und Eindrücke sind einzubringen. Praktikumsberichte dürfen keine Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse enthalten.

Bescheinigung über das Vorpraktikum

Über die praktische Tätigkeit ist eine vom Betrieb ausgestellte Bescheinigung vorzulegen, woraus im einzelnen Art und Dauer der Tätigkeit hervorgehen.

Dieser Nachweise sollen folgende Angaben enthalten: Beginn und Ende des Praktikums, Fehltage, Art der Beschäftigung

Bei Fragen zur Anerkennung
Prof. Dr. Ingrid Porschewski (Pi)
Fachbereich 1
Gebäude 2, Raum 215

Prüfungsausschuss

Sprechzeiten Mi von 14.00 bis 16.00 Uhr (Ausnahmen sind dem Aushang an ihrer Tür zu entnehmen)
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