Studi­en­aufbau


Bache­lor­stu­di­engang

Die Regelstudienzeit des Bachelorstudiengangs Umweltschutz beträgt sieben Semester. Es schließt mit dem akademischen Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab.

In den ersten drei Semestern werden natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundkenntnisse vermittelt. Bis zum sechsten Semester wird das Studium in den Kerndisziplinen des Umweltschutzes und in einem der folgenden Schwerpunkte vertieft:

  • Ökologischer Umweltschutz
  • Technischer Umweltschutz
  • Umweltrecht und Umweltökonomie

Im siebten Semester erweitern sie ihre Fähigkeiten in der Praxis und bauen ihre Kompetenzen im Rahmen der Abschlussarbeit aus.

Wahlpflichtmodule im 5. Semester:

Klimawandel und -modelle, Ökotoxikologie, Altlastensanierung, Anlagenplanung, Spezielle Ökologie, Angewandte Betriebswirtschaft

Wahlpflichtmodule im 6. Semester (Auswahl):

Messtechnik / Analytik, Energietechnik, Umweltchemie, Rohstofflagerstätten, Erschütterungsschutz, Geoinformationssysteme, Bioingenieurwesen, Naturschutz und Biodiversität, Klimafolgen und Handlungsstrategien, Planungsrecht und Umweltrecht, Kreislaufwirtschaft

Studi­en­schema

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Praxis­in­te­grie­rendes Studi­en­modell

Spätestens zum Ende des 4. Regelsemesters muss die Entscheidung für das praxisintegrierende Studienmodell getroffen werden. Die ersten Praxisphasen können somit bereits in vorlesungsfreien Zeiten beginnen, spätestens jedoch zum Beginn des 6. Semesters. Im praxisintegrierenden Studienmodell werden die Wahlpflichtmodule des 6. Semesters und die Praxisphase des 7. Semesters durch das Modul „Berufliche Praxis“ ersetzt.
Im praxisintegrierenden Studienmodell arbeiten die Studierenden an einem Thema aus dem Bereich des Umweltschutzes in einem Betrieb, einem Forschungsinstitut, einer Behörde oder einem Ingenieurbüro. Insgesamt werden 40 Wochen in einer kooperierenden externen Praxisstelle absolviert. Diese können zusammenhängend im 6. und 7. Semester erbracht werden oder in individuell vereinbarten Zeiten z.B. in vorlesungsfreien Zeiten. Die/der Studierende kann mit dem externen Praxispartner weiterhin Wahlpflichtmodule des Studiengangs vereinbaren, die zur optimalen Bearbeitung des Praxisprojekts beitragen bzw. für den gewählten Arbeitsbereich wünschenswert sind. Die Leistungspunkte bewegen sich demnach von mind. 33 bis max. 45 LP, da der Studierende mit der externen Praxisstelle eine Freistellung für Wahlpflichtmodule im Rahmen von max. 12 LP aushandeln kann. Dies ermöglicht dem Praxispartner Einblick in die Lehre und Mitgestaltung der bedarfsgerechten Ausbildung an der Hochschule. Idealerweise schließen sich diesem Modul die Bachelor-Abschlussarbeit mit 12 Wochen beim Praxispartner an.

Auf einen Blick

StudiendauerRegelstudienzeit 7 Semester
Studieninhalte

Grundlagen

  • Mathematik, Chemie, Biologie, Physik
  • Ingenieurwissenschaftliche Grundlagen
  • Ökologie, Klimatologie, Bodenkunde
  • Wirtschaftslehre
  • Statistik und Datenverarbeitung

Kerndisziplinen des Umweltschutzes

  • Luftreinhaltung
  • Wassertechnologie
  • Umwelttechnik
  • Schallschutz
  • Entsorgung
  • Landschafts- und Raumplanung
  • Umweltrecht

Wahlpflichtmodule

Praxis

  • Ökologisches Praktikum
  • Praxisphase
  • Bachelorarbeit
AbschlussBachelor of Science (B.Sc.)
Zulassungsvoraussetzung
  • Nach § 65 HochSchG: Hochschulreife, Fachhochschulreife oder berufsqualifizierter Hochschulzugang
  • Kein Vorpraktikum erforderlich
Studienbeginn
Wintersemester
AkkreditierungDer Studiengang ist akkreditiert
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