Kleine Wunder an der TH Bingen
Wow, was für ein Tag! Am 3. Oktober hieß es an der TH Bingen „Türen auf mit der Maus“. Passend zum Motto „Kleine Wunder“ gab es viel zu erleben: Flaschengärten bepflanzen, Sim Racing im Fahrsimulator, nachhaltige Kreisläufe, den Code zum Klingen bringen, Chemie Escape Room und noch so viel mehr... Bei dem umfangreichen Angeboten konnten gar nicht alle alles anschauen.
Mit allen Sinnen forschen
120 Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren kamen an den Campus in Büdesheim. Sie wurden in Gruppen eingeteilt und entdeckten an je vier Stationen, wie viel Spaß Forschung machen kann. Alle Sinne waren beteiligt. Der Fahrsimulator gab authentische Rückmeldung, ruckelte und drehte sich je nach Szenario. Beim Fun-Mobil simulierte das Fahren mit verbundenen Augen, wie ein selbstfahrendes Auto nur auf exakte Befehle reagiert. Jede zu späte oder falsche Ansage hatte Konsequenzen.
Bei der Larvenforschung war unter anderem der Geruchssinn gefordert: „Riecht nach Erdnussbutter“, meinte eine Teilnehmerin. Auch im Gewächshaus, dem Chemie Escape Room und beim Bau einer selbstputzenden Bürste war Fingerspitzengefühl und Beobachtungsgabe mit allen Sinnen gefragt.
Impressionen vom Maus-Türöffnertag 2026
Haben rote Larven Erdbeeren gegessen?
Mit Eifer und großem Interesse waren die jungen Entdeckerinnen und Entdecker in den Workshops dabei. Als Lars Gandras erklärte, dass man den Larven ansehen kann, womit sie gefüttert werden, stellten die Nachwuchsforschenden sofort Hypothesen auf: „Dann werden sie bestimmt rot, wenn sie Erdbeeren essen.“ Sogar aktuelle Forschungsansätze wie antibakterielle Wundauflagen kamen zur Sprache.
Mit leuchtenden Augen und bepackt mit selbst bepflanzten Flaschengärten, selbst gegossenen Seifen oder selbst gebauten Bürsten gingen die Kinder und Jugendlichen nach gut zweieinhalb Stunden Erlebnis nach Hause.
Großes Dankeschön!
Die TH Bingen hat sich über das große Interesse gefreut und hofft, im nächsten Jahr wieder viele Forschende am Campus begrüßen zu können. Der Maus-Türöffnertag zeigt, dass Neugier und Forschungsgeist mit den richtigen Formaten aufblühen.
Damit die Bandbreite, die die TH Bingen ausmacht, gezeigt werden konnte, waren viele helfende Hände im Einsatz. Knapp 30 Mitarbeitende und Professorinnen und Professoren erklärten, führten und organisierten, was das Zeug hielt. Ein besonderer Dank geht an das EMPOWER-Verbundprojekt, dessen Team den Tag erst möglich gemacht. Erfahrung mit Jugendgruppen brachten auch die Teams von Ada Lovelace, MINTplus, MINT|Hub und Vibbrant mit.
Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht, unterstützt und geholfen haben!