BioCure

Nutzung von Reststoffströmen aus der Zellstoffherstellung zur Gewinnung biogener Härter für Epoxidharze

Im Rahmen des Forschungsprojektes „BioCure“ soll ein biogener Härter für duroplastische Epoxidharze unter der Nutzung von Reststoff-strömen aus der Zellstoffherstellung entwickelt werden. Die gewonnenen Rohstoffe stehen hierbei nicht in Nahrungsmittelkonkurrenz und unterliegen einer kurzfristi-gen Erneuerung im natürlichen Stoffkreislauf. Ziel des Projektes ist es, weitere Bestandteile der Reststoffströme aus Zell-stofffabriken zu nutzen, um chemische Synthesebausteine zur Herstellung von biogenen Härtern für Epoxidharze zu gewinnen. Die Synthesebausteine sollen auf zwei Wegen zu biogenen Härterkomponenten umgewandelt wer-den: durch chemische Modifikation oder auf biotechnologischem Weg mit-tels Biotransformation aus Pilzen. Die so entstehenden Derivate sollen im Hinblick auf die Fähigkeit zur Vernet-zung biogener Epoxidharze untersucht werden. Die biogenen Epoxidharz-Systeme sollen zur Herstellung naturfaserverstärkter Verbundwerkstoffe geeignet sein. Im Falle einer Eignung der biogenen Härter können so nahezu 100 % biogene duroplastische Verbundwerkstoff-Halbzeuge entstehen.

  • Laufzeit: 03.2016 - 10.2016
  • Budget: 50.000,00 EURO
  • Förderer:
    • Johannes Gutenberg-Universität Mainz
    • Institut für Biotechnologie und Wirkstoff-Forschung (ibwf)
    • Applied Innovative Materials (AIM)
© TH Bingen Glasschale mit Rohstoffen

Prof. Dr. Oliver Türk

Projektverantwortlicher
Professor für Nachwachsende Rohstoffe, Biobrennstoffe, industrielle Biotechnik +49 6721 409 135 E-Mail schreiben

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