Kalibrierung von Bor-Untersuchungsmethoden
Die Pflanzenverfügbarkeit des Bors, das in carbonathaltigen Böden gemessen wird, muss anders bewertet werden als das Bor in carbonatfreien Böden. Das haben die Freilandversuche von Frau Schuh (Projektarbeit 2010) und Frau Venn (Projektarbeit 2011) sowie der Gewächshausversuch von Frau Seelig (Bachelorarbeit 2011) gezeigt. Die für das Jahr 2012 geplanten Untersuchungen sollen nun im nächsten Schritt dazu dienen, eine Bewertung der extrahierbaren Bor-Gehalte auf den unterschiedlichen Böden zu erarbeiten. Hierzu werden zahlreiche Standorte, auf denen Zuckerrüben bzw. mit Raps stehen, beprobt. Die Bodenproben werden mit verschiedenen Methoden auf ihren pflanzenverfügbaren Bor-Gehalt untersucht. Außerdem werden an den jeweiligen Standorten Pflanzenproben entnommen. Die Bor-Konzentration in den Blättern dient als Referenz für die Bor-Verfügbarkeit an dem Standort. Weitere Co-Faktoren (Bodeneigenschaften, Witterungsdaten, Bewirtschaftungsdaten) werden von den Standorten erfasst. Mittels multipler Regression werden die Daten ausgewertet und als Ergebnis ein Bewertungsschema für das pflanzenverfügbare Bor im Boden vorgeschlagen.
- Laufzeit: 01.2012 - 12.2013
- Förderer:
Forschungsinitiative
Projektpartner:
Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft; Verband der Hessisch-Pfälzischen Zuckerrübenanbauer e.V.; Dienstleistungszentrum für den ländlichen Raum (DLR); Bodengesundheitsdienst GmbH; Univerität Gießen
Projektverantwortlicher
2-111