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Untersuchung der Transkriptionsregulation und funktionelle Charakterisierung von Kandidatengenen der Pilzabwehr aus der Weinrebe (Vitis sp.)

Der Weinbau beruht auf traditionellen Rebsorten (Vitis vinifera L.) die gegen den Echten Mehltau (Erysiphe necator) und den Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) sehr anfällig sind.

  • Laufzeit: 01.2011 - 12.2014
  • Förderer:

    DFG

© Markus Dittrich | TH Bingen Weintrauben

Kurzbeschreibung des Projekts

Der Weinbau beruht auf traditionellen Rebsorten (Vitis vinifera L.) die gegen den Echten Mehltau (Erysiphe necator) und den Falschen Mehltau (Plasmopara viticola) sehr anfällig sind. Die vergleichenden Genexpressionsstudien der Pilz-resistenten Sorten `Regent´ und `Gloire de Montpellier´ und der anfälligen Sorten `Riesling´und `Chardonnay´ haben gezeigt, dass die bei der Abwehr beteiligten Gene prinzipiell sowohl in den resistenten als auch in den anfälligen Sorten exprimiert werden. Bei den resistenten Sorten findet jedoch nach Infektion mit dem Pathogen eine schnelle und starke Induktion der jeweiligen Gene und eine Akkumulation der Transkripte statt, die in der anfälligen Sorte nur sehr schwach sind. Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es daher, regulatorische Regionen von Pathogen-induzierbaren Genen und transkriptionelle Regulatoren aus resistenten und anfälligen Reben zu untersuchen, um die molekulare Physiologie der erfolgreichen Abwehr zu verstehen und die dabei relevanten Gene zu identifizieren.

Projektverantwortlich

Prof. Dr. Jochen Bogs

Projektverantwortlicher
Professor für Biochemie, Physiologie und Ernährung der Rebe 06321 671 482 E-Mail schreiben

Raum 161 (Neustadt A2)