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Pressemitteilung

Selbermachen und Tüfteln – zu Besuch bei den Techniktagen

Mit den jährlichen Techniktagen begeistert die MINTplus-Initiative der TH Bingen Schülerinnen und Schüler für naturwissenschaftliche Fächer. Personen aus Wirtschaft und Politik besuchten das Emanuel-Felke-Gymnasium und ließen sich zeigen, was die Jugendlichen in den Workshops erschaffen.

© Maria Müller | TH Bingen Von links: Jürgen Pickel, Bettina Dickes, Yannick Thomas, Jessica Schreiber, Andreas Steeg

Kirn/Bad Sobernheim – Die Techniktage sind eine feste Größe im Kalender der Realschule Plus Auf Halmen, der Realschule Plus Auf Kyrau, des Emanuel-Felke-Gymnasiums und des Gymnasiums in Kirn. In Workshops erlernen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen des Lötens, werden in die Robotik eingeführt oder stellen eigene Badekugeln her. Das Konzept stammt von der MINTplus-Initiative der Technischen Hochschule (TH) Bingen. Koordiniert werden die Techniktage durch Maria Müller, die die Workshops gemeinsam mit Auszubildenden regionaler Unternehmen und den Lehrkräften der Partnerschulen umsetzt.  Unterstützt wird die Initiative dabei von der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle-Stiftung. Mit den Workshops möchten die Kooperationspartner frühzeitig Interesse an technischen Berufen wecken und praktische Erfahrungen vermitteln. Die Einbindung der Auszubildenden hat einen besonderen Vorteil: Die Schüler*innen lernen Berufsbilder kennen und trauen sich eher, Fragen zu stellen.

Jugendliche erleben Erfolge

Am 10. Februar besuchten der Geschäftsführer der Bürkle-Stiftung Jürgen Pickel, Landrätin Bettina Dickes und Andreas Steeg von der Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach das Emanuel-Felke-Gymnasium. Sie wollten selbst in die Welt der Technik eintauchen und die Techniktage vor Ort erleben. Mit Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Besuchsgruppe ihren elektronischen Würfel, die selbstgemachten Badekugeln und ihre ersten Programmierschritte.

Ausgezeichnetes Konzept

„Wir fördern MINTplus seit acht Jahren, weil hier aus regionaler Zusammenarbeit echte Bildungsqualität entsteht. Die Techniktage machen das besonders sichtbar: Kinder erleben Technik nicht als Theorie, sondern als etwas, das sie selbst gestalten können“, so Jürgen Pickel von der Dr. Wolfgang und Anita Bürkle-Stiftung.

Insgesamt wurden bisher ca. 1.500 Schüler*innen erreicht. 2024 zeichnete die Körber-Stiftung die Techniktage für vorbildliche Netzwerkarbeit aus. Vorreiterinnen wie die SIMONA AG, die Polymer-Holding GmbH und die Hevert Arzneimittel GmbH zeigen, dass regionale Vernetzung und aktives Engagement für alle Seiten ein Gewinn sind. Mittlerweile haben nicht nur zusätzliche Stiftungen Interesse am Konzept, auch weitere regionale Unternehmen streben eine Zusammenarbeit an.

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