Absicherung der Effektivität von reduzierten Herbizidaufwandmengen im Getreidebau unter der Berücksichtigung von Herbizidresistenz in Leitunkräutern am Beispiel der ALS- und ACC-ase-Hemmer – OPTIHERB
Ziel des Projektes OPTIHERB ist es eine Reduktion des Herbizideinsatzes in Wintergetreide und damit relevante Entlastung des Naturhaushaltes sowie Verbesserung der wirtschaftlichen Situation der landwirtschaftlichen Betriebe durch Entwicklung einer innovativen, internetgestützten Entscheidungshilfe zur schlagspezifischen Bestimmung der optimalen Herbizidaufwandmenge unter Berücksichtigung des Herbizidresistenzstatus in Leitunkräutern und des ausgeübten Selektionsdruckes zur potenziellen Resistenzevolution zu erreichen. Mit der Kombination aus Prüfung der Herbizidempfindlichkeit in Leitunkräutern und den schlagspezifischen Parametern (Unkrautarten, Dichte, Größe der Unkräuter sowie den witterungsbedingten Parametern) lassen sich mit Hilfe von Entscheidungsmodellen die Risiken reduzierter Aufwandmengen berechnen und Minderwirkungen aufgrund von Resistenz vermeiden. Im Rahmen des Projektes wird eine Modellversion entwickelt, die unter der Internetplattform ISIP für Berater zur Verfügung gestellt wird, um die Handhabbarkeit zu prüfen und über Rückmeldungen aus der Praxis das Modell zu verbessern.
- Laufzeit: 01.2012 - 12.2015
- Förderer:
BLE
Projektpartner:
Zentralstelle für die Entwicklung von Prognosesystemen im Pflanzenschutz (ZEPP, Bad Kreuznach); Verein ISIP e.V. Bad Kreuznach; Plantalyt in Hannover; TB-Institut f. Innovation, Transfer und Beratung gGmbH
Projektverantwortlicher
2-115