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Forschen für die Fabrik von morgen

Für das Forschungsprojekt „Modellfabrik“ erhält die TH Bingen 750.000 Euro von der Carl-Zeiss-Stiftung. In der Modellanlage sollen chemisch-pharmazeutische Produkte nach Industrie 4.0-Standards produziert werden.

750.000 Euro erhält eine Forschungsgruppe der TH Bingen von der Carl-Zeiss-Stiftung über drei Jahre. Unterstützt wird damit das Projekt einer "Modellfabrik", die Professoren sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Automatisierung, Prozesstechnik und Chemie entwickeln und aufbauen. In der Anlage sollen nach Industrie 4.0-Standards chemisch-pharmazeutische Produkte wie Medikamente oder Shampoo selbstständig und digital vernetzt produziert werden. Kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) können damit im Labor der Hochschule neue Verfahren testen und konkrete Szenarien untersuchen. Studierende wiederum führen hier zukünftig Projekt- und Abschlussarbeiten durch und lernen die Arbeitswelt von morgen kennen. Dr. Christian Reichert, Professor für Prozesstechnik an der TH Bingen, hat das Projekt zusammen mit Professor Uwe Roßberg initiiert. Reichert erklärt: „Mit der Modellfabrik wollen wir neue Technologien in die regionalen KMUs tragen. Gemeinsam können wir damit Automatisierungstechniken in der chemisch-technischen Produktion erforschen."