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Moderner Maschinenbau: Global Player entdecken und Alpenpanorama genießen

Ab in die Berge: Bei einer Exkursion erhielten die Studierenden einen lebendigen Einblick in die vielfältige Welt des Maschinenbaus. Modernste Produktion mit High-Tech-Lasern, lustige gemeinsame Abende im Wirtshaus und der Ausblick bei der Alpentour machten die drei Tage zu einem unvergesslichen Highlight des Studiums.

© Christoph Wagner Blick vom Gipfel hinunter ins grüne Tal

Von Bingen aus starteten die Studierenden des Studiengangs Maschinenbau und des Wirtschaftsingenieurwesens ihre Entdeckungsreise zu den Global Playern im Süden Deutschlands. Erster Halt war die TRUMPF GmbH + Co. KG, Technologieführer in Lasertechnik und Blechbearbeitung. Material sparen und Kosten senken? Das kann man durch cleveres Design von Bauteilen erreichen. Damit die Expertinnen und Experten sich den anspruchsvolleren Tätigkeiten widmen können, unterstützt KI während des Prozesses. Auch Klimaschutz wird mitgedacht: Das Familienunternehmen betreibt einen eigenen Solarpark, um CO2-neutral produzieren zu können. In Zukunft werden Kernfusion und Drohnenabwehr für die Branche eine größere Rolle spielen.

Der zweite Tag führte die Gruppe zur MULTIVAC SE & Co. KG, dem Weltmarktführer für Verpackungslösungen. Wie bei der ersten Station spielt die Smart Factory hier eine wichtige Rolle. Verpackungen werden für alle möglichen Bereiche benötigt, seien es Lebensmittel, Medikamente oder Konsumgüter. Einige Schlagworte aus der Vorlesung wie Lean Management wurden hier greifbar. Wie viele Fachbereiche in einer einzigen Verpackungsanlage stecken, wurde den meisten erst beim Rundgang klar – von der Zerspanung bis zum Schneiden mit dem Laser und der Fertigung von Kabelbäumen war alles dabei.

Handarbeit, Spezialqualifikationen und Expertise sind gefragt

Sorgfalt hinter jedem Bauteil ist auch die Philosophie der Liebherr-Werk Ehingen GmbH. Die Teilnehmenden durften hinter die Kulissen schauen, wie die größten Mobilkrane der Welt hergestellt werden. Die Qualität sämtlicher Schweißnähte wird per Ultraschall oder Oberflächenrissprüfung kontrolliert. Auch hier sind Laser und Blechfertigung zentrale Elemente. Ohne Handarbeit geht es trotzdem nicht. Die Vorfertigung erfolgt größtenteils von Schweißerinnen und Schweißern mit Spezialqualifikation.

Besonders fasziniert war die Gruppe vom größten mobilen Kran im Sortiment. Luftfederung, Achsenausrichtung per Kamera und selbstständige Montage des Gegengewichts lassen Maschinenbauherzen höher schlagen. Wie aufwändig die Herstellung eines Krans ist, zeigt auch die Prüfphase, die bis zu 25 Arbeitstage und bei Großraupenkranen sogar bis zu zwei Jahren dauern kann.

Gemeinsam lernen und Spaß haben

Bei allem fachlichen Austausch darf der Spaß nicht fehlen. Das Gemeinschaftsgefühl wird bei Exkursionen der TH Bingen großgeschrieben. Der anspruchsvolle Aufstieg zu einem der Allgäuer Gipfel, die leckeren Mahlzeiten mit Panoramablick oder die geselligen Abende in traditionellen Wirtshäusern ließen den Alltagsstress vergessen. Der lebendig geschriebene Exkursionsbericht zeigt, wie gut das Programm bei den Studierenden ankam.

Auch für den Blick in die Zukunft sind Exkursionen hilfreich. Alle besuchten Unternehmen sind nicht nur Spitzenklasse in ihrem Bereich, sondern fördern auch junge Talente und bieten die Möglichkeit zu Praktika und Abschlussarbeiten. Günstige Wohnmöglichkeiten und klare Karriereperspektiven machen den Einstieg attraktiv für zukünftige Ingenieurinnen und Ingenieure. 

Die Exkursion wurde unterstützt von der Gesellschaft der Freunde der TH Bingen und der Berdelle-Hilge-Stiftung.

Zukunft gestalten

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Professor für Fertigungstechnik und Produktentwicklung +49 6721 409 134 E-Mail schreiben

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