TH Bingen baut Erfahrungsaustausch mit China aus
Der internationale Stellenwert der Volksrepublik China nimmt stetig zu. Daher haben Bund und Länder erst kürzlich erklärt, China-Kompetenz in Deutschland fördern zu wollen. Auch die TH Bingen hat die Bedeutung von einem akademischen und kulturellen Austausch mit dem asiatisch-pazifischen Raum bereits erkannt. Die Hochschule ist Mitglied des Deutschen Hochschulkonsortium für Internationale Kooperationen und hat dadurch bereits eine Partnerhochschule in Shanghai. Nun ist sie auch Teil der neuen Kooperation Bingens mit der chinesischen Stadt Tianmen.
Ziel der Partnerschaft ist es, den Austausch und die Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Wirtschaft und Handel zu stärken. Damit wird auch die TH Bingen von einer Freundschaft mit Tianmen und einem Erfahrungsaustausch profitieren. Bei einem Besuch in der Partnerstadt vom 2. bis 9. April 2018 konnte sich eine Binger Delegation einen Eindruck vom Land und der Partnerstadt machen. „Ich bin fasziniert von der modernen Infrastruktur“, erklärte Professor Klaus Becker, Präsident der TH, der mit vor Ort war. Als Herausforderung sehe er aber die Sprachbarriere. „Mit unserer Partnerhochschule Tongji in Shanghai gibt es keine Sprachhindernisse, da die Universität deutsche Studiengänge anbietet“, so Professor Becker. Die Delegation aus Tianmen wird vom 30. August bis 4. September 2018 einen Gegenbesuch in Deutschland machen.