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TH Bingen schafft Bildungschancen

TH Bingen leistet ein Gegenbeispiel zur aktuellen DZHW Studie: Studierende häufig aus Nicht-Akademikerfamilien.

Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung veröffentlichte kürzlich seine Studie zur Hochschulbeteiligung in Deutschland. Diese macht die immer noch ungleichen Bildungschancen von Kindern sichtbar. Demnach beginnen im Vergleich zum Anteil der Kinder aus Akademikerfamilien deutlich weniger Kinder aus Nicht-Akademikerfamilien ein Hochschulstudium. Die Absolventenbefragung der TH von 2016 zeigt, dass sich dieses Bild bei den Studierenden in Bingen nicht widerspiegelt. Bei der Befragung der Abschlussjahrgänge 2012, 2013 und 2014 gab die Mehrheit die mittlere Reife oder den Realschulabschluss als höchsten Abschluss der Mutter an. Der höchste Bildungsabschluss des Vaters ist mehrheitlich der Volks- oder Hauptschulabschluss. Damit sind die Absolventinnen und Absolventen überwiegend aus Familien, in denen die Eltern selbst nicht studiert haben. Die TH Bingen leistet damit einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Durchlässigkeit der Gesellschaft.