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18.03.2026 18:00 - 19:30 Uhr Termin speichern

Feminism & Bookmarks: "Gegen Frauenhass"

Warum wird Frauenhass in unserer Gesellschaft, in Justiz und Politik noch immer verharmlost?

Ort: Online (Zoom) Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung Anmeldung: Jetzt anmelden
© Friedrich-Ebert-Stiftung Gemalte Katze mit Brille und Buch vor blauem Hintergrund

Online-Lesung und Gespräch mit Christina Clemm

Frauenhass ist kein Randphänomen, sondern fest in unserer Gesellschaft verankert. Er ist so weit verbreitet und alltäglich, dass er kaum wahrgenommen wird. Frauenhass trifft manche härter als andere, doch keine bleibt unberührt. Er begegnet Frauen täglich: In der Sprache, im Netz, in der Medizin, im Beruf und selbst in der Altersversorgung. Warum wird Frauenhass in unserer Gesellschaft, in Justiz und Politik noch immer verharmlost?

Antworten auf diese Fragen gibt Christina Clemm in ihrem Buch "Gegen Frauenhass". Sie ist Fachanwältin für Straf- und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsbezogener, sexualisierter oder in anderer Weise menschenverachtender Gewalt. Ihre Diagnose: Frauenverachtung wird anerzogen und früh erprobt. Die Justiz weigert sich, das Problem zu verstehen und etwas an den Strukturen zu ändern. Und die Politik weigert sich, mehr Geld und Ideen in Prävention, Kampagnen sowie in Täterarbeit und Unterstützung der Betroffenen zu investieren.

Die Lesung und das Gespräch mit Christina Clemm laden dazu ein, Antworten darauf zu finden, was sich jetzt konkret ändern muss, damit Frauen wirklich geschützt und echte Gleichstellung erreicht werden.

Moderiert wird die Veranstaltung von Johannah Illgner, Geschäftsführerin von Plan W – Agentur für strategische Kommunikation, Heidelberg

Die Veranstaltung ist Teil der feministischen Online-Lese-Reihe „Feminism and Bookmarks“: Infos zu allen Lesungen unter www.fes.de/politische-bildung-und-dialog/feminism-and-bookmarks
 

Organisatorisches

Registrierung möglich bis 18.03.26

Teilnahmepauschale: keine

Ansprechpartnerin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung: Simone Reperger
bayern(at)fes.de

Kontakt

Pressesprecherin, Referentin für Gleichstellungsangelegenheiten und Frauenförderung +49 6721 409 248 E-Mail schreiben