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„Innovationsfluss Nahe“ zeigt praxisnahe Wege für Unternehmen in der Kreislaufwirtschaft

In der Veranstaltungsreihe „Innovationsfluss Nahe“ bringen wir Wissenschaft und Wirtschaft in der Region entlang der Nahe zusammen. Am 10. Februar startete die Reihe am Umwelt-Campus Birkenfeld in das Jahr 2026 und vernetzte Unternehmen und Hochschulen zu den Themen Ökobilanzierung und Kreislaufwirtschaft.

© Xenia Leichner | IHK Koblenz Gruppe Personen in einer Reihe vor Präsentationsbildschirm
Businessfrühstück 10.02.2026 am Umwelt-Campus Birkenfeld

Wie können Unternehmen den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit gerecht werden und fundiert auf Kundenfragen zu Umweltauswirkungen reagieren? Diese zentrale Frage stand im Mittelpunkt der jüngsten Veranstaltung der Reihe „Innovationsfluss Nahe“, die am 10. Februar 2026 am Umwelt-Campus Birkenfeld stattfand. Die Veranstaltung, organisiert von der TH Bingen, dem Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier sowie der IHK Koblenz, bot Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region einen wertvollen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse und praktikable Lösungsansätze.

Im ersten Vortrag beleuchtete Prof. Dr. Klaus Helling vom Umwelt-Campus Birkenfeld Trier den Weg in eine kreislauforientierte Wirtschaft. Er erläuterte, wie kreislaufbasierte Geschäftsmodelle nicht nur ökologische Belastungen reduzieren, sondern auch neue wirtschaftliche Potenziale erschließen. Anhand von Praxisbeispielen aus verschiedenen Branchen zeigte er auf, welche strategischen und operativen Schritte Unternehmen gehen können, um durch geschlossene Stoffkreisläufe Wettbewerbsvorteile zu erzielen – sei es durch Materialrückgewinnung, Produktdesign oder durch neue Dienstleistungsmodelle.

Im zweiten Impulsvortrag stellte Prof. Dr. Thilo Kupfer von der TH Bingen die Ökobilanzierung als praxisnahe Methode zur Quantifizierung von Umweltauswirkungen von Produkten und Dienstleistungen vor. Anhand eines konkreten Beispiels aus einem kleinen Installationsbetrieb für Photovoltaik-Anlagen zeigte er auf, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) durch systematische Ökobilanzen ihre ökologischen Fußabdrücke transparent machen und nachhaltige Entscheidungen fundieren können. Ein zentrales Ergebnis: Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Hochschule kann entscheidend zur Ist-Analyse und schließlich auch Umsetzung nachhaltiger Praktiken beitragen.

Die Veranstaltung bot nicht nur wissenschaftliche Impulse, sondern auch Raum für einen persönlichen und direkten Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. In einem lockeren Rahmen konnten Teilnehmende ihre eigenen Herausforderungen diskutieren, Ideen austauschen und gemeinsam nach Lösungen suchen – ein zentraler Ansatz dieses Formats.

„Innovationsfluss Nahe“ wird am 3. März in Idar-Oberstein mit einem Businesslunch zum Thema Nachhaltigkeitskommunikation in Zusammenarbeit mit der IHK Koblenz sowie am 17. März an der TH Bingen mit einem After Work-Event zum Thema Weinindustrie in Kooperation mit der IHK Rheinhessen fortgesetzt. 

Kontakt

Pressesprecherin, Referentin für Gleichstellungsangelegenheiten und Frauenförderung +49 6721 409 248 E-Mail schreiben
Mitarbeiterin Fachbereich 1, Mitarbeiterin Forschung +49 6721 409 387 E-Mail schreiben

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