Voraus­set­zungen

Fachhoch­schul­reife / Abitur

Die allgemeinen Zugangsvoraussetzungen (nach Paragraf 65 des Hochschulgesetzes) müssen erfüllt sein. Kriterien zum Versagen einer Einschreibung ergeben sich aus dem Paragrafen 68 des Hochschulgesetzes.

Wer das Gymnasium in der zwölften Klasse mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife verlässt, benötigt noch ein Jahr Praktikum. Dadurch erwerben Sie die Fachhochschulreife und können an einer Fachhochschule in Rheinland-Pfalz studieren.

Vorprak­tikum / beruf­s­prak­tische Tätigkeit

Dauer

Die Studierenden müssen eine einschlägige praktische Vorbildung von mindestens 20 Wochen nachweisen. Davon müssen zwölf Wochen vor Studienbeginn absolviert sein. Die noch fehlenden Wochen können bis zum Ende des zweiten Semesters in der vorlesungsfreien Zeit, auch in anderen landwirtschaftlichen Betrieben nachgeholt werden.

Voraussetzungen an den Betrieb

Der landwirtschaftliche Betrieb muss ein Vollerwerbsbetrieb sein, vorzugsweise mit Ausbildereignung. Optimal ist ein Betrieb mit Ackerbau und Viehhaltung. Es werden aber auch Praktikazeiten im vor- und nachgelagerten Bereich anerkannt. Dies ist allerdings nur zu empfehlen, wenn die Abläufe im landwirtschaftlichen Betrieb bekannt sind. Praktika auf pferdehaltenden Betrieben werden nur in vollem Umfang anerkannt, wenn die Futterbeschaffung im Betrieb erfolgt. Ist dies nicht der Fall, werden maximal acht Wochen anerkannt.

Elterlicher Betrieb

Die Mitarbeit auf dem elterlichen Betrieb wird nur anerkannt, wenn diese nachweislich außerhalb der Schulzeiten liegen. Es werden maximal zwölf Wochen auf dem elterlichen Betrieb anerkannt, es sei denn, der Betrieb verfügt über eine Ausbildereignung (dies ist nachzuweisen), dann sind bis zu 20 Wochen anzuerkennen.

Berufsausbildung

Eine Ausbildung als Landwirt*in, Tierwirt*in, Zootechniker*in oder zur Fachkraft für Agrarservice erkennen wir vollständig als Vorpraktikum an. Die Ausbildung als Gärtner*in, Gartenbautechniker*in, Landwirtschaftlich Technische Assistenz oder Laborant*in, Pflanzenschutzlaborant*in, Pferdewirt*in oder Winzer*in bis zu zwölf Wochen. Andere Berufsausbildungen können mit acht Wochen (im vor- und nachgelagerten landwirtschaftlichen Bereich) oder mit vier Wochen (landwirtschaftsfremde Berufsausbildungen) angerechnet werden.

Für die Anerkennung des Vorpraktikums sind folgende Unterlagen nötig:

Berufssausbildungszeugnis

und / oder

  • Betriebsspiegel des landwirtschaftlichen Unternehmens
  • Bescheinigung von der Betriebsleiterin oder dem Betriebsleiter. Die Bescheinigung muss über die regelmäßige Tätigkeiten der oder des Auszubildenden, den Zeitraum der Ausbildung und die tägliche Arbeitszeit informieren. Ist das Praktikum noch nicht abgeschlossen, muss der Praktikumsvertrag vorgelegt werden. Das Zeugnis ist dann nach Beendigung des Praktikum noch nachzureichen.

Wollen Sie Ihre 20 Wochen Vorpraktikum nicht an einem Stück absolvieren oder erst nach Studienbeginn vollständig anerkennen lassen, so fügen Sie bitte der Anerkennung nachfolgendes Formular bei. Zur Anerkennung bringen Sie bitte die Betriebsspiegel und Zeugnisse aller Betriebe mit, auf denen sie das Vorpraktikum absolviert haben.

Formular zur Anerkennung

Bei Fragen zur Anerkennung (Vorpraktika)
M.Sc. Susan Loske (Lsu)
Fachbereich 1
Gebäude 2, Raum 113
T. +49 6721 409 176
F. +49 6721 409 188

Fachstudienberatung

Bei Fragen zur Anerkennung (Vornoten)
Prof. Dr. Elmar Schulte genannt Geldermann (Seg)
Fachbereich 1
Gebäude 2, Raum 126
T. + 49 6721 409 480

Prüfungsausschuss

Sprechzeiten nach Vereinbarung
g id="TH-Bingen_Icon_arrow_02">