Klimaschutzmanagement an der TH Bingen

Die TH Bingen hat bereits in der Vergangenheit zahlreiche Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes vorgenommen, wie z.B. die Gründung des ersten Bachelorstudiengangs Klimaschutz und Klimaanpassung sowie die Forschungsprojekte in erneuerbaren Energien und Begrünung. Um diese Aktivitäten zu vertiefen und kontinuierlich weiterzuführen, hat sich die TH Bingen zur Aufgabe gemacht, ein Integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen und ein Klimaschutzmanagement zu etablieren, das die im Klimaschutzkonzept vorgesehenen Maßnahmen umsetzt und weiterentwickelt. 

Mit der Erstellung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes wird der Weg für neue Klimaschutz- und Anpassungsstrategien zielgerichtet definiert und mit fundierten belastbaren Datengrundlagen angereichert. Darüber hinaus werden technische und wirtschaftliche Potenziale zur CO2-Minderung aufgezeigt. Im Rahmen der Erstellung eines Maßnahmenkatalogs mit Staffelung von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmenvorschlägen wird eine Übersicht über die wichtigsten bereits durchgeführten Klimaschutzmaßnahmen, deren Wirkung sowie die neu entwickelten Klimaschutzmaßnahmen erarbeitet.

Bei der Umsetzung der im Klimaschutzkonzept entwickelten Maßnahmen und Strategien kommt der Koordination aller relevanten Aufgaben, sowohl innerhalb der Verwaltung, als auch im Austausch mit externen Akteuren und Dienstleistern, eine besondere Bedeutung zu. Insbesondere die Beteiligung der Studierenden und Mitarbeitenden sowie der lokalen und regionalen Akteure, stellen essentielle Bausteine zur Erreichung der Zielvorgaben dar. Das Klimaschutzmanagement unterstützt die Umsetzung des Gesamtkonzeptes und die Verankerung einzelner Klimaschutzmaßnahmen innerhalb der Hochschule durch eine fortlaufende Informations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie durch die Sensibilisierung für das Thema Klimaschutz. Ziel ist es, die TH Bingen als Vorbild für andere Hochschulen im Klimaschutz zu etablieren.


Die Erstellung des Konzepts wurde am 7. Dezember 2022 vom Senat der TH Bingen zur Umsetzung beschlossen und steht nun unter dem links aufgeführten Button zum Download bereit.


Handlungsfelder

Ein wichtiger Bestandteil des Klimaschutzkonzepts ist die Erstellung einer Energie- und THG-Bilanz, mit der ermittelt wird, wie groß die CO2eq Emissionen in den jeweiligen Sektoren sind. Dabei stehen laut Kommunalrichtlinie die energiebedingten THG-Emissionen im Fokus, also welche Energieträger zur Strom- und Wärmeversorgung und für den dienstlichen Fuhrpark eingesetzt werden und welche Emissionen aus der Nutzung resultieren. Das Ziel der Klimaneutralität kann aber nur umfassend erreicht werden, wenn weitere Aspekte einbezogen werden. Aus diesem Grund werden bei der Erstellung des Klimaschutzkonzepts der TH Bingen die folgenden Handlungsfelder berücksichtigt:

  • Gebäude
  • Energie
  • Wärme
  • Mobilität
  • Beschaffungswesen
  • Ernährung
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Wasser
  • Abfall

Aufbauend auf den Informationen aus der Energie- und THG-Bilanz sowie den Ergebnissen der Vor-Ort-Begehungen werden die kurz-, mittel- und langfristig umsetzbaren Reduktionspotenziale sowie die Potenziale zur Steigerung der Energie- und Ressourceneffizienz in allen Bereichen der TH Bingen ermittelt.


Projektförderer

Dieses Projekt ist gefördert durch die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) mit dem Förderkennzeichen 67K14788. Die Förderprogramme der NKI werden größtenteils von der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) umgesetzt.

Titel: Erarbeitung eines integrierten Klimaschutzkonzepts und Etablierung eines Klimaschutzmanagements für die Technische Hochschule Bingen.

Laufzeit: 01.07.2021– 30.06.2023.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.


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