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Binger Waldsymposium im Hermann-Hoepke-Technikum

Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf den Wald? Wie können klimawandelbedingte Waldschäden eingedämmt werden? Und wie kann der Wald helfen, das Klima zu schützen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich die Vorträge beim Binger Waldsymposium. Die Veranstaltung mit dem Thema „Waldökosysteme im Klimawandel – fit für die Zukunft!?“ fand am 7. Oktober in der Cafeteria des Hermann-Hoepke-Technikums der TH Bingen statt.

Insgesamt zehn Fachvorträge beleuchteten den Themenkomplex aus unterschiedlichen Perspektiven. Den Vormittag füllten Ausführungen zu den Auswirkungen des Klimawandels auf die Wälder in Rheinland-Pfalz und Strategien des Umgangs damit. Gleich zu Beginn etwa stellte die rheinland-pfälzische Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Ulrike Höfken fest, dass das Wissen um die Wichtigkeit des Waldes für die Bekämpfung des Klimawandels noch nicht weit genug verbreitet sei. Anschließend erläuterte sie einige politische Maßnahmen zum Schutz des Waldes, die schon umgesetzt oder – wie die Klimaprämie für Waldbesitzer – in Planung seien.

Dr. Ulrich Matthes vom Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen Rheinland-Pfalz skizzierte in der Folge die Klimaentwicklung in Rheinland-Pfalz und stellte mögliche Szenarien für die nächsten Jahrzehnte vor. Die weiteren Redner des Vormittags befassten sich mit den grundsätzlichen Möglichkeiten des Waldschutzes angesichts des Klimawandels, am Nachmittag standen dann konkrete Projekte zum Schutz des Waldbestands in Rheinland-Pfalz und darüber hinaus auf dem Programm.

Ausgerichtet wurde das Symposium von den Landesforsten Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der TH Bingen und der Stadt Bingen. Vor Ort waren 55 Teilnehmer, weitere Interessierte verfolgten die Veranstaltung im Live-Stream und hatten die Möglichkeit, ihre Fragen via Chat in die Podiumsdiskussion einzubringen.


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