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Ein Binger Student und die Stadt der Zukunft

Die Versorgung von Großstädten in Ländern wie Indien, Mexiko oder Peru steht durch die Folgen des Klimawandels vor ständig wachsenden Herausforderungen. Dazu gehört die zunehmende Bedrohung durch Naturkatastrophen wie Stürme und Überschwemmungen ebenso wie der schlechte Zustand der Trinkwasserversorgung und energetisch ineffiziente Neubauten.

Niklas Massmann, Student der Regenerativen Energiewirtschaft und Versorgungstechnik an der TH Bingen möchte mit seiner Bachelorarbeit zur Lösung dieser Probleme beitragen. Gemeinsam mit Prof. Dr. Martin Pudlik und dem Fraunhofer Institut für System und Innovationsforschung arbeitet er am Morgenstadt Innovationsnetzwerk der Fraunhofergesellschaft.

Konkret beschäftigt sich Massmann in seinem Projekt mit der möglichen Umgestaltung von Städten in Indien, Peru und Mexiko. Der Binger Student stellt dabei Berechnungen zur Energieeffizienz an: "Ich untersuche, wie Gebäude so ausgerüstet werden können, dass sie möglichst wenig Energie verbrauchen, effizient gekühlt werden und gleichzeitig bezahlbar bleiben. Außerdem schaue ich mir die Energieversorgung der Städte an und welchen Beitrag Gebäude dabei leisten können", fasst Massmann seinen Aufgabenbereich zusammen.

Professor Pudlik freut sich besonders, dass der Binger Student an dem Projekt mitarbeiten kann: „Städte, wie das indische Kochi, sind bereits jetzt im großen Umfang vom Klimawandel und Engpässen in der Versorgung betroffen. Bezahlbare und technisch robuste Lösungen müssen rasch gefunden und umgesetzt werden. Studierende des Bachelorstudiengangs Energiewirtschaft und Versorgungstechnik bringen hier bereits Wissen mit, um einzelne Aspekte zu untersuchen und lernen nebenbei angewandtes Arbeiten in internationalen Teams.“


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