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Studierende unterstützen Kommunen

Bäche, die zu reißenden Flüssen werden, vollgelaufene Keller oder umgerissene Bäume: Die Folgen von Starkregenereignissen können auch solche Bewohnerinnen und Bewohner treffen, die nicht unmittelbar an einem Flusslauf wohnen. Für welche Regionen die Gefahr besonders hoch ist, haben Studierende der TH Bingen in vier Verbandsgemeinden untersucht: Nieder-Olm, Rhein-Nahe, Langenlonsheim und Rhein-Selz. Für die letztere Verbandsgemeinde wurden nun die Ergebnisse vorgestellt. Bei den Untersuchungen wurden sie jeweils von Ortskundigen unterstützt, zum Beispiel der Feuerwehr oder Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinden. Anschließend analysierten sie die Risiken am Computer. Die Studierenden empfehlen auf Grundlage der Analysen dann ganz konkrete Maßnahmen für die jeweilige Region. Sie sagen: Bei Starkregen muss das Wasser in Städten und Dörfern sehr schnell und konzentriert durch die Siedlungen abfließen. Äcker sollten hingegen als Zwischenspeicher genutzt werden, auf denen das Wasser langsam und breit versickern kann.

Für die Studierenden der Studiengänge Umweltschutz sowie Klimaschutz und Klimaanpassung ist das Projekt eine gute Gelegenheit, in einem hochaktuellen Berufsfeld zu arbeiten. Initiiert wurde das studentische Projekt von der TH Bingen gemeinsam mit der Kreisverwaltung Mainz-Bingen. Professor Panferov erklärt: „Eins gilt für alle Gemeinden – Risikogebiete gibt es überall, wenngleich sie auch unterschiedlich verteilt sind. Wichtig ist es, dass sich die Städte und Gemeinden frühzeitig damit beschäftigen – bevor der Ernstfall eintritt.“ Dr. Panferov, Professor für Klimawandel und Klimaschutz an der TH Bingen, betreut das studentische Projekt gemeinsam mit Dr. Elke Hietel, Professorin für Landschaftspflege, Landschafts- und Stadtplanung.



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