Pressemitteilung |

MINTplus-Projekt der TH Bingen startet auch in Kirner Schulen

Das Projekt der Technischen Hochschule zur Stärkung der MINT-Fächer wird zukünftig auch von der Bürkle-Stiftung gefördert und beweist Modellcharakter für die Region.

Bald rollen die Roboter auch in Kirn: Das MINTplus-Projekt der Technischen Hochschule (TH) Bingen zur Förderung der MINT-Fächer in Schulen dehnt sich erfolgreich aus. Die Bürkle-Stiftung erklärte sich bereit, das Projekt für die kommenden vier Jahre mit einem sechsstelligen Betrag zu fördern. An zwei Kirner Schulen werden die Schülerinnen und Schüler in Zukunft besonders in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik geschult: in der Realschule plus Auf Kyrau und der Realschule plus Auf Halmen. Mit dem Stiftungsgeld wird ein MINTplus-Labor ausgestattet und eine pädagogische Fachkraft für den Zeitraum finanziert. Als wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzepts sind zudem Auszubildende der Simona AG fest eingeplant. Diese unterstützen die Lehrkräfte im Regelunterricht.
„Wir freuen uns sehr über die Zusage. Das MINTplus-Projekt beweist damit einmal mehr seinen Modellcharakter für die Region“, so Projektleiter und Vizepräsident der TH, Prof. Peter Leiß. „Gerade jetzt, zur Halbzeit des ursprünglichen Projekts in den Keimzellen Bingen und Ingelheim, ist das natürlich eine große Bestätigung für das ganze Team.“ In Kirn wird das Projekt ausschließlich durch die Bürkle-Stiftung getragen. An den beiden anderen Standorten wird MINTplus unter anderem vom Landkreis Mainz-Bingen sowie den Städten Bingen und Ingelheim finanziert.
Vizepräsident Leiß war zuletzt von Ministerin Dr. Stefanie Hubig zum Runden Tisch MINT ins rheinland-pfälzische Bildungsministerium eingeladen worden. MINTplus stellte sich dort als eine von drei Initiativen des Landes mit Modellcharakter vor. Leiß begrüßt die ersten Erkenntnisse aus diesem Treffen: „Die neuen Ansätze des Ministeriums, die MINT-Förderung von Kindern und Jugendlichen entlang der Bildungskette weiter zu stärken, sind vielversprechend.“ Ausgehend vom Runden Tisch werden nun Arbeitsgruppen gebildet, um in Rheinland-Pfalz Strukturen für erfolgreiche MINT-Regionen zu schaffen.
Das Projekt der TH Bingen, das im Bildungslandkreis Mainz-Bingen seit 2014 fest etabliert ist, zeigt wie mit regionalen Partnern nachhaltig für die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer begeistert werden kann – ganz im Sinne des ministeriellen Ansatzes. Ein wesentliches Element ist dabei die enge Zusammenarbeit mit Lehrkräften in den kooperierenden Schulen. Gemeinsam werden im MINTplus-Labor Module für den Regelunterricht entlang des Lehrplans entwickelt und die Lehrkräfte aktiv durch Auszubildende und Studierende im Unterricht unterstützt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist schließlich ein gemeinsam mit dem Pädagogischen Landesinstitut entwickeltes Konzept zur Lehrerfortbildung. Besonders Mädchen sollen laut Ministerium in den MINT-Fächern gefördert werden. Im Projekt der Technischen Hochschule ist das bereits angelegt. Weibliche Tutorinnen dienen hier als Vorbilder und bieten spezielle Angebote für Mädchen an.

Mehr über das Projekt unter:     

http://mintplus.th-bingen.de
https://www.th-bingen.de/campus/kennenlernen/mintplus/

Kontakt:
Prof. Dr. Peter Leiß


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